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Ausgabe 1 
 

vom 18.09.2006:


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."

Liebe Leser,

"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."
Ich habe diesen Spruch mit Absicht als Leitspruch für den "natur-reich-Brief" genommen.
Vielleicht haben Sie schon einmal über diesen Spruch nachgedacht, oder haben den Punkt "Philosophie" auf der natur-reich.de -Webseite gelesen.  Wenn ja, was denken Sie? Können Sie sich mit diesem Gedanken anfreunden, dass es in der Natur keine Armut gibt? Dass wir Menschen selbst für Armut verantwortlich sind?
Oder glauben Sie eher das Gegenteil: Das Armut das Normale ist, und nur der Mensch Reichtum erschafft?

Was ist eigentlich Reichtum?
Was Armut?

In unserer Gesellschaft wird "reichsein" meist mit "Geld-haben" definiert. Wir sagen "der ist reich" oder "ich bin reich", "ich wäre gerne reich" - und wir meinen damit eigentlich immer den finanziellen Aspekt - das Geld.  "Ein Millionär ist reich", so denken wir. 
Doch ist das wirklich Reichtum? Was ist, wenn der Millionär sich arm fühlt?  Und solche Millionäre gibt es. 
Wenn sich aber ein Millionär durchaus arm fühlen kann, dann sollte im umgekehrten Fall ein "armer" Mensch sich auch reich fühlen können, oder?
Kann es also auch Reichtum ohne Geld und Besitz geben?
Was denken Sie?  
Nein?
Das macht nichts. Es zeigt nur, dass wir es gewohnt sind, Reichtum über Geld zu definieren.
Wie soll das auch gehen, reich sein ohne Geld?

Vielleicht kann uns genau da ein Blick in die Natur helfen.  In der Natur gibt es kein Geld und keine Millionäre. Ist die Natur deshalb aber arm?  Es gibt auch keine Villen oder Häuser, wenn doch, dann haben sich die Tiere diese in ihrem Leben selbst erschaffen. Es gibt kein Tier und keine Pflanze, welche für etwas zu essen oder zu trinken bezahlen können. Man könnte sagen, sie können sich das Lebensnotwendigste nicht leisten.  Nach unserer Definition von Reichtum = viel Geld haben, müsste die Natur also bitter arm sein.

Ist sie das?

Ich denke nein. Schauen wir in die Natur: Wir sehen Bäume, die mächtig in den Himmel wachsen, die Luft reinigen und Schutz bieten für allerlei Tiere, wie die Vögel. Diese singen ihre Lieder in die Welt, der Regenwurm ackert den Boden um, die Spinne fängt lästige Fliegen. Die lästigen Fliegen selbst summen voller Freude herum. Die Blumen recken sich in der Sonne, die Schmetterlinge tanzen. Die Sonne strahlt. Oder der Regen fällt und nährt alles. Hier gibt es kein Geld. Nur Leben. 
Jedes Lebewesen trägt zum Reichtum der Natur bei. Sei es durch singen, tanzen, Farbenpracht, reinigen der Luft, fruchtbar machen des Bodens oder einfach nur Spende seines Körpers an ein hungriges Tier.
Keines dieser Lebewesen hat Geld, kann sich etwas kaufen. Niemand kümmert sich hier um "reichwerden". Dennoch hat jeder sein Auskommen.
Gibt es also einen Reichtum ohne Geld und Besitz?
Vielleicht den Reichtum zu Sein?  Reich-Sein?  
So wie die Natur-reich ist? 

 

Die Sonne gibt, sie schenkt. Die Natur gibt, sie schenkt. 
Jedes Lebewesen ist ein Geschenk an ein anderes. Was anderes ist es, wenn nicht Reichtum, da zu sein, alles erleben zu können, beschenkt zu werden und selbst zu schenken?  Dies ist der Reichtum der Natur. Alles ergänzt sich auf wunderbare Weise, ist Geschenk aneinander, ob bewusst oder unbewusst. 

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Armut.
Gibt es Armut trotz Geld haben?
Unsere Gesellschaft definiert Armut als "zu wenig" Geld haben. Mal abgesehen davon, wie die Natur dann jemals reich sein kann oder konnte, stellt sich die Frage was mit einem Menschen ist, der zwar eigentlich genug Geld hat, sich aber arm fühlt?  
Ist Armut nicht eher eine Sache des Gefühls, als des Habens? 
Fühlt sich der Vogel arm, wenn er sein schönstes Lied zum Ausdruck bringt? 
Und dennoch besitzt er nichts! 

 

Zurück zu unserer Frage, ob Armut das Normale ist, und nur der Mensch Reichtum erschafft?


Der Mensch hat sogar das Geld erfunden - aber seine Armut scheint nicht verschwunden zu sein.  Im Gegenteil. 
Es gibt so viele von uns, die reich werden möchten, die es gerne wären. Die vielen Lottotipps jede Woche sprechen davon. Wenn ich jedoch reich werden möchte (möchte - also irgendwann in der Zukunft) was bin ich dann heute? Arm.  
Oder vielleicht nicht ganz arm, aber auch nicht reich?  Zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel?  Jedenfalls bin ich wohl heute nicht reich, wenn ich erst reich werden möchte.
Oder?  

Der Lottospieler wirft jede Woche sein Geld zum Fenster hinaus, er muss also mehr davon haben als er braucht. Wenn ich mehr habe als ich brauche, wie kann ich dann nicht genug haben?  Ist aber nicht das der Anlass zum Lottospielen, weil ich nicht genug habe?  Ich habe nicht genug, aber werfe dennoch mein Geld zum Fenster hinaus? 
Kommen wir nicht auf die Idee, dass wir vielleicht nicht genug haben, weil wir unser Geld zum Fenster hinaus werfen?

In der Natur herrscht Reichtum. Auch ohne Lottogewinne. Jedoch gibt es auch niemanden, der seinen "Besitz" verschleudert. Es wird nicht mit irgendetwas um sich geworfen, was man vielleicht selbst braucht. Der Tiger hat sein Auskommen. Aber er wird nicht auf die Idee kommen mehr Nahrung zu erhalten, zu gewinnen, wenn er mit dem Fleisch was er jetzt hat um sich wirft.

Was uns als arm auszeichnet, ist unsere Gier. Die Gier - der Gedanke wir könnten mehr haben, lässt uns denken wir sind arm.  Tatsächlich aber hat ein jeder von uns mehr als er braucht. Wer dies nicht hat, kann weder Lotto spielen, noch könnte er diesen Newsletter lesen. In der Natur hat jedes Lebewesen nur sich selbst, keinerlei Besitz. Dennoch herrscht in der Natur Reichtum, bei vielen von uns aber Armut!
Eingebildete Armut. 
Lesen Sie den letzten Satz noch einmal.

In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden.

Ich möchte die Menschen unter uns nicht verletzen, die sich wirklich arm fühlen. Besonders meine Worte, dass unsere Armut Einbildung ist, könnten für viele sehr hart klingen. Jedoch wenn wir uns selbst immer wieder als arm sehen, werden wir nie aus dieser Armut herauskommen: Wenn ich glaube ich bin arm - bin ich arm. Wenn ich mich arm fühle - bin ich arm. Wenn ich nur Armut sehe - sieht es arm für mich aus. Wie kann ich je ein reicher Mensch sein, wenn ich mich an der Armut festmache?

Arm sein - das heißt für mich kein Potenzial haben. Zeigen Sie mir einen Menschen, der nicht das Potenzial hat etwas zu bewegen, etwas zu tun, etwas zu sein, etwas zu lernen, zu erkennen, sich zum Ausdruck zu bringen.   
Sie haben kein Potenzial? 
Wer behauptet das?

Nur weil wir an unsere Armut glauben und an unsere Hoffnungslosigkeit, heißt das noch lange nicht das es so ist!  Früher glaubten viele Menschen die Erde sei eine Scheibe. War sie es deshalb?

Armut ist Einbildung.
Der Lottospieler, der reich werden will, bildet sich ein, er sei nicht reich. Daher spielt er ja.  Er hat aber immerhin genug Geld um Lotto zu spielen, hat also mehr als er braucht.  
Er hat mehr als er braucht! 
Was anderes ist es, als Reichtum, wenn ich mehr habe als ich brauche!?

Der Mensch hat sogar das Geld erfunden, aber den Reichtum nicht. Der Reichtum war und ist immer da. Er kommt aus der Natur, ist die Natur, daher auch natürlichen Ursprungs. 
Armut hingegen entstand erst mit der Idee von Besitz. Viel Besitz gilt auch heute noch mehr als wenig Besitz, und dieses Urteil zwischen viel und wenig Haben, führte zu arm und reich Sein
Wir definieren Haben als Sein.
Ein Seins-Zustand kann aber nicht arm-sein. Sein - dazusein - wirklich hier zu sein, muss Reichtum sein. Erleben zu können ist nicht Armut!

"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."

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Musterdepot:

Wir haben mehr als wir brauchen. Und weil dem so ist, können wir auch getrost etwas davon investieren. Scheint also damit auch der Zeitpunkt gekommen, unser Musterdepot zu starten.

Musterdepot - das klingt immer so ein wenig, ... wie soll ich sagen - nach einem Börsenbrief. 
Ich  distanziere mich ausdrücklich davon, das der natur-reich-Brief ein Börsenbrief ist. Jedenfalls nicht normal.  Das Musterdepot wird am Rande geführt, nicht als Hauptsache. Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt ein Musterdepot führen soll, es gibt schließlich sehr gute Gründe, die dagegen sprechen. Der wichtigste ist dabei wohl die Gefahr, nur "Minus zu machen". Wenn das Depot nach ein bis zwei Jahren 70% Verlust ausweist, dann hab ich mich ziemlich blamiert. Sei´s drum, das Thema dieses Newsletters ist "natur-reich" und da Geld doch eine Rolle spielt beim reichsein (welche auch immer), werde ich spaßeshalber ein Musterdepot führen.

Die meisten Depots fangen mit 10.000 bis 100.000 Euro an, aber wer hat schon so viel Geld.  
Ich beginne mein Musterdepot mit 100,- Euro. 
Dies soll mir Ansporn und Warnung zu gleich sein, denn es ist leichter hundert Euro zu verlieren als hunderttausend.
Dafür gestatte ich mir im Laufe der Zeit die Einlage zu erhöhen, z.B. indem wir wo anders durch die Lektüre des natur-reich-Briefes etwas sparen können.

Im Übrigen sind Sie selbst verantwortlich wenn Sie dieses Depot nachbilden sollten. Nach dem Motto:
Selber schuld!

Bitte beachten Sie:
Dieses Depot ist ein gedankliches Depot zur Ansicht. Bitte beachten Sie auch den Disclaimer auf der Homepage (www.natur-reich.de). Ich gebe keine Anlageempfehlungen! Das Depot ist ein Muster - es existiert nirgedwo anders als virtuell auf der Homepage www.natur-reich.de bzw. fortlaufend in diesem Newsletter. 

In einer ersten Transaktion kaufe ich heute am 18.09.2006 für mein Musterdepot:
8 Silbermünzen (echte physische Ware) der Sorte "Maple Leaf",  je eine Unze Silber.
Preis je Münze: 11,15 Euro  x 8 Stück = 89,20 Euro

Der Kauf erfolgt gedanklich bei einer günstigen Münzhandlung.

Mit Versandkosten in Höhe von ca. 6,- Euro kosten diese 8 Unzen Silber derzeit 95,20 Euro. Bleiben im Depot noch 4,80 Euro Bargeld.


Musterdepot Bestand:

  •  8 Oz Silber Maple Leaf

  •  4,80 Euro Cash

 

Die Gründe für diesen Kauf erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des natur-reich-Briefes. 
Vorerst dazu nur soviel: In der Regel steigen die Preise für Edelmetall zum Jahresende hin, während sie im Sommer eher niedrig sind. In der Hoffnung dies möge auch dieses Jahr so sein, möchte ich mit meinem Kauf für mein Musterdepot nicht bis zur nächsten Ausgabe warten. Zudem haben die Edelmetallpreise gerade einen schönen Rücksetzer erfahren und das macht den Einstiegszeitpunkt eher günstig. Alle weiteren Gründe hier anzuführen würde aber sowohl den Rahmen als auch das Thema dieser Ausgabe sprengen.


Bis demnächst.

 

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Impressum:

Herausgeber:
Ronny Franz
Hauptstraße 11
Mehltheuer
Kontakt: info@natur-reich.de

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