natur-reich.de 
alternative Ansichten - Vermögensaufbau - Naturgesetze


Archiv


Ausgabe 6
 

vom 14.02.2007


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."



Inhalt:

**************************************************
1.     Wo das Geld herkommt - das "Fiat-Money"-System
2.     Ausplünderung der Welt durch die Zentralbanken, Staat und Banken
3.     Nachwort
4.     Zitat des Tages
5.     Konsequenzen / Buchempfehlung
6.     Musterdepot
**************************************************

---Bitte beachten: Alles was ich schreibe kann auch falsch sein. Ich bin nicht allwissend. Beginnen Sie immer selbst zu recherchieren und Nachforschungen anzustellen.---


1. Wo das Geld herkommt - das "Fiat-Money"-System
**************************************************

Liebe Leser,

zunächst muss ich betonen dass, wenn hier von "Geld" die Rede ist, nur unsere heute allgemein gebräuchliche Form von Geld, nämlich das Papier-, Buch-, bzw. Kreditgeld gemeint ist. Daneben gibt es noch andere Formen von Geld, doch dazu später mehr.


Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie eigentlich Geld entsteht? Wo kommt es her, wie kommt es in Umlauf? Wer bestimmt über das, womit wir alle unsere täglichen Geschäfte abschließen?
Oder ist das Thema für Sie zu kompliziert? Denn das ist es inzwischen für viele von uns.
Tatsächlich wurden wir so erzogen, nicht mehr über die Grundlagen unseres Geldes nachzudenken. Wer jedoch nichts über das Geld weiß, wo es herkommt, wie es funktioniert, braucht sich nicht wundern wenn er irgendwie nie genug davon hat.

Haben Sie keine Sorge, dass dieses Thema zu kompliziert ist. Es hört sich zwar oft kompliziert an, wenn von Bankern, Finanzministern oder den Vorsitzenden der Zentralbanken über Geld gesprochen wird. Im Kern ist es jedoch ganz simpel hinter die "Geheimnisse" der Geldentstehung zu blicken. Und hinter ein Geheimnis zu blicken, heißt wahrhaftig die Augen zu öffnen.

Ich werde hier also versuchen die Masche der Geldentstehung, wie wir sie heute fast überall auf der Welt haben, ganz locker und einfach darzustellen, damit jeder es verstehen kann. Auch wenn manches, was ich hier schreibe, vielleicht nicht ganz exakt ist, ist es in den Grundzügen doch richtig. Diejenigen unter Ihnen, die diese Dinge noch nicht wissen, werden es vielleicht nicht glauben, das es so abläuft, doch genau so ist es:

---------------------------------------------------

Wo das Geld herkommt

1. Teil  (beschränkt sich auf USA)

Am Anfang steht die Zentralbank. Da haben wir z.B. die europäische EZB oder die amerikanische Federal-Reserve-Bank, kurz FED. Lassen Sie uns bei der FED bleiben.

Die Zentralbank FED verleiht Geld an den Staat (USA) und die Geschäftsbanken. Wenn zum Beispiel der amerikanische Staat kein Geld mehr hat, geht der Finanzminister zur FED, und borgt sich z.B. eine Milliarde Dollar.

Da könnte nun die Frage gestellt werden, woher hat die FED diese Milliarde Dollar?
Die Antwort ist so verblüffend wie unglaublich: Es gibt keine Milliarde Dollar bei der FED. Die Milliarde Dollar entsteht in dem Moment, wo sie dem Finanzminister bzw. dem Staat USA zugesprochen oder überwiesen wird. Die FED hat das legitimierte Recht Geld zu erzeugen. Der Staat nimmt das neue Geld von der FED und verspricht es zurückzuzahlen.

Der Staat USA hat nun eine Milliarde Dollar um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Was er auch tut, nämlich indem er das Geld ausgibt. Er bezahlt z.B. ein öffentliches Projekt (Straßenbau) und bringt so das Geld unters Volk (zunächst an die Baufirmen). Die Baufirma bezahlt damit den Bauarbeiter, dieser gibt das Geld weiter an den Bäcker (man muss ja was essen), der an den Müller, dieser an den Bauer, der an den Traktorenhersteller, der an den Schlosser usw. . Das Geld befindet sich also im Umlauf.
Wir sehen, dass jenes Geld, welches der Schlosser am Ende bekommt, ursprünglich aus dem Nichts entstanden ist, einfach indem die FED Geld an den Staat vergab.

Da die Regierung aber ziemlich schnell wieder kein Geld hat, weil die Steuereinnahmen vorn und hinten nicht reichen und Steuererhöhungen beim Volk dazu führen würden, dass sie abgewählt wird, wird sie bald wieder zur FED gehen, um sich die nächste Milliarde zu borgen usw.

So kommt unter anderem unser heutiges Geld in Umlauf, doch das war nur der eine Teil der Geschichte.

Im Vergleich zu den USA haben die Staaten des Euro-Raumes meines Wissens nicht das Recht, Geld direkt von der Zentralbank EZB zu leihen. Sie verfahren auch in diesem Punkt 

nach dem


2. Teil:

Der zweite Teil sieht so aus:
Die Geschäftsbanken leihen sich ebenfalls Geld von der FED. Eine Bank leiht sich z.B. eine Millionen Dollar von der FED. Die Bank kann nun Kredite an Unternehmen und Privatleute geben.

Um die Sache etwas anders zu beleuchten, vielleicht realistischer, könnten wir einmal folgendes annehmen: Die FED händigt diese eine Million Dollar in realen grünen Dollar-Noten an die Geschäftsbank aus. Diese Million Dollar-Noten hat man einfach mit der Druckerpresse erzeugt, also wiederum aus dem Nichts erschaffen.

Die Geschäftsbank hat nun eine Millionen Dollar und gibt Kredite an Staat, Unternehmen und Privatleute.
Jedoch ist es nicht so, dass sie jetzt nur eine Million Kredit vergeben kann. Nein, sie wird zehn Millionen Kredit vergeben.

Wie das? Wie geht das?

Die Geschäftsbanken haben die Vorschrift, nur 10% der ausgeteilten Kredite als Sicherheit zu verwahren. Das heißt, wenn die Geschäftsbank eine Millionen als Sicherheit verwahrt, kann sie 10 Millionen Kredit geben. Da heute fast nur noch bargeldlos mit Schecks oder Karte oder Umbuchung bezahlt wird, kann die Geschäftsbank sogar fast die ganze Million "echte" Dollarscheine als Sicherheit behalten und ihren Kunden, den Kreditnehmern, dafür weitere 10 Millionen an Buchkredit geben.

Was wir hier sehen ist, dass aus einer Millionen Dollar Geld, 10 Millionen Dollar Geld erschaffen wurden.
Wo kamen die 10 Millionen Dollar her? Die Antwort mal wieder: Aus dem Nichts!

Die 10 Millionen Kreditgeld entstanden dadurch, dass Firmen und Privatpersonen Kredit aufnahmen. Um bei unserem Beispiel zu bleiben, hat der Traktorenhersteller 10 Millionen Kredit aufgenommen, wovon er seine Produktion bezahlen kann, in eine neue Fabrik investieren kann usw.
Im Endeffekt wird dieses Geld beim kleinen Mann, dem Schlosser, Bauarbeiter, Bäcker landen.

Vielleicht kann man nun einwenden, dass es aber Kreditgeld ist, also später einmal zurückgezahlt werden muss. Dazu gleich mehr.

Tatsache ist, dass das Geld, was wir heute haben, also Scheine, Bankguthaben, Buchgeld, Schecks - was auch immer - alles dieses "Geld" ist aus dem Nichts "entstanden". Und zwar bei den Zentralbanken und Geschäftsbanken. Das einzige Geld, das noch vom Staat selbst "hergestellt" wird, sind die Münzen (wie mir ein aufmerksamer Leser schrieb, danke an dieser Stelle). Die umlaufende Summe an Kleingeld (Münzgeld) ist aber geradezu verschwindend gering.
 
Geld aus Nichts - daher kennt man das heutige Geld auch unter dem Namen "FIAT-Money". "Fiat"(lat.) heißt soviel wie "es werde".
Sie kennen vielleicht den Spruch: "fiat lux"- "es werde Licht".
"Fiat-money" würde also so viel heißen wie: "Es werde Geld". Und genau das ist es: "Es werde Geld" sprechen die Banken und siehe da, Geld entsteht aus dem Nichts. Ein Zauberspruch.

Nochmal zum Kreditgeld.
Die Zentralbanken und Geschäftsbanken verschenken dieses von ihnen erzeugte Geld ja eigentlich nicht, sondern verleihen es gegen Zins. Das heißt, sie wollen es theoretisch wieder haben. Alles heutige Geld ist also Kreditgeld - ein Versprechen auf Rückzahlung. Also eine Schuld.

Nun kann man argumentieren, dass in dem Moment, wo das Geld wieder an die Banken bzw. die Zentralbank zurückgezahlt wird, das Geld aus dem Nichts sich wieder auflöst. Also wieder zu Nichts verschwindet.
Das ist aber ein Trugschluss.
Da alles Geld gegen Zins verliehen wurde, muss mehr Geld zurückgezahlt werden, als vorhanden ist. Da besteht nun das Problem wo das "Mehr" an Geld denn herkommen soll?
Da die Zentralbanken und Banken die einzigen sind, die Geld erzeugen können, bleibt nur eine Möglichkeit dieses "Mehr" an Geld aufzubringen: Indem wieder neue Kredite aufgenommen werden, Noch mehr Geld aus dem Nichts erschaffen wird.





2. Ausplünderung der Welt durch die Zentralbanken, Staat und Banken
**************************************************

Dieses "Fiat-Money"-System führt nun dazu, dass die Geldmenge immer weiter wächst. Denn a) kommt neues Geld aus dem Nichts in Umlauf und b) können die Schulden nur zurückgezahlt werden, indem höhere, neue Schulden aufgenommen werden. Dabei sei einmal dahingestellt wer die Schulden aufnimmt, das tut hier nichts zur Sache.
Wichtig zu wissen ist zunächst nur, dass die Geldmenge immer weiter wächst. Und durch Zins- und Zinseszins wächst sie nicht nur immer weiter, sondern in der Regel auch immer schneller.

Eine wachsende Geldmenge bedeutet, dass immer mehr Geld in Umlauf kommt. Wenn mehr Geld in den Umlauf kommt, so werden früher oder später die Preise steigen. Steigen die Preise, so ist das schlecht für den kleinen Mann.

Die, die nun an der Quelle der Gelderzeugung sind (Banken, Staat, Zentralbanken), sind nun in der Situation, mit ihrem frisch erzeugten Geld auf dem Markt Güter kaufen zu können und das sogar noch bevor die Preise steigen.

Nehmen wir als Beispiel eine große Insel: Auf der Insel gibt es seit 100 Jahren eine Währung mit lila Scheinen. Da keine Scheine hinzukommen und keine verschwinden ist diese Währung sehr stabil, also es gibt keine allgemeinen Preissteigerungen. Jetzt kommt ein Mann aus Übersee, nennen wir ihn Mr.Steinreich, und bringt eine Million solcher lila Scheine mit, gerade frisch erzeugte Scheine. Mr.Steinreich möchte Holz und Kleidung von den Insulanern kaufen. Die Insulaner sind natürlich ganz gierig auf des Geld und beginnen für den Mann zu arbeiten. Die Bauern haben Arbeit mit dem Anbau von Baumwolle, die Holzarbeiter haben Arbeit, die Hersteller von Kettensägen und Transportfahrzeugen bekommen genauso neue Aufträge wie die Hersteller von Textilmaschinen usw. Kurz: Die Wirtschaft floriert.
Als Mr.Steinreich die Million lila Scheine auf der Insel alle ausgegeben hat, verschwindet er wieder, mit einem Schiff voll Kleidung und Holz.

Da die lila Scheine des Mannes zusätzlich in den Geldkreislauf der Insel gekommen sind, zeigt sich jetzt aber folgendes: Da es bedeutend mehr Geld gibt als vorher, ist es nicht mehr so wertvoll. Der Wert ist geringer und so nehmen jetzt alle etwas mehr Geld für ihre Produkte und Dienstleistungen. Das heißt, die Preise sind gestiegen.

Was wir hier sehen, ist nun dieses: Mr.Steinreich, welcher auf der Insel zusätzliches Geld in Umlauf brachte, hat ein Schiff voll Holz und Kleidung bekommen, ohne einen Finger krumm zu machen.
Und die Menschen auf der Insel haben für ihn ohne Gegenleistung gearbeitet. Denn das zusätzliche Geld führte nicht zu mehr Reichtum der Bewohner (in Form von höherer Kaufkraft), sondern nur zu höheren Preisen.

Letztendlich hat Mr.Steinreich, der dieses Fiat-Geld mitbrachte, die Inselbewohner betrogen. Das Geld hatte, als er ankam, die volle Kaufkraft. Als er wieder weg war, sank die Kaufkraft des Geldes auf der Insel um genau den Wert, wie zusätzliches Geld in Umlauf kam.

Fazit: Die Insulaner sind genau so reich wie vorher, obwohl nun mehr Geld da ist, hat die Gesamtheit ihres Geldes nur die gleich hohe Kaufkraft wie vorher, Jedoch haben sie Waren geliefert, sind also um ihre Rohstoffe und den Lohn ihrer Arbeit betrogen worden.

Trotzdem werden die Insulaner auch das nächste mal für Mr.Steinreich arbeiten, und er kommt sicher bald wieder, um sich die nächste Schiffsladung der Insulaner zu kaufen.
Sie werden wieder für ihn arbeiten, denn die Insel ist groß und die Preissteigerungen auf der Insel gehen sehr langsam und allmählich. Sie dauern so lange, bis sich die neuen lila Scheine auch an den letzten kleinen Mann verteilt haben. Das heißt, die Insulaner merken gar nicht, was eigentlich los ist. Und die ganzen kleinen Leute hinten in der Kette merken auch nie, wo das Geld herkommt. Für sie bleibt Mr.Steinreich unerkannt. Man ist zudem nach wie vor gezwungen Geld zu verdienen, allein um sich und die Familie zu ernähren. Notgedrungen bleibt den Insulanern also gar nichts anderes übrig, als auch für Mr.Steinreich zu arbeiten, denn der stellt ihnen Geld zur Verfügung.


Wenn wir den Mr.Steinreich in unserem Beispiel durch Banken ersetzen und die Insel durch die Welt, haben wir genau das, was heute überall geschieht.

Die "Big-Player", Zentralbanken, Banken, Staat usw., lassen die Völker der Welt für sich arbeiten. Und obwohl heute mehr produziert wird als je zuvor, werden nur wenige immer schneller immer reicher. Die Masse der Insulaner arbeitet zum Teil für umsonst, ohne es zu wissen oder zu merken.

Dieses System, das vom kleinen Mann kaum erkannt werden kann, wird vom Staat gedeckt, denn dieser profitiert ebenso davon, indem er sich mit Fiat-Geld der Zentralbanken versorgt. Zudem sitzen bewiesenermaßen eine Horde korrupter und/oder dummer Politiker in den Regierungen - weltweit.

Betrogen von den Banken, bevormundet durch den Staat, wundert sich nun der kleine Mann warum er nicht reicher wird und es ihm eher oft schlechter geht - was eigentlich kein Wunder ist, denn er arbeitet (zum Teil) für umsonst (ohne Gegenleistung).

Willkommen in der heutigen Welt.






3. Nachwort
**************************************************

Es geht mir hier nicht darum, ein Bild von Unbill oder gar Hass auf die Banken und den Staat zu erzeugen. Die meisten Leute, die in den genannten Institutionen arbeiten, wissen selbst nicht mal um dieses ausgeklügelte System. Der kleine Bankangestellte ist darin genauso gefangen wie der Handwerker auf der Straße, sie alle versuchen nur ihr täglich Geld zu verdienen.

Vielmehr ging es mir darum, aufzuzeigen wie unser heutiges Geld funktioniert, dass es ohne Gegenleistung in Umlauf kommt und daher auch als Falschgeld klassifiziert werden darf. Denn was anderes ist es, als Falschgeld, wenn keine Gegenleistung erbracht wird? Wenn ein Geldfälscher Dollarscheine druckt und unters Volk bringt, wird er dafür bestraft. Wenn aber die Zentralbank und die Banken das gleiche tun, ist es legal?

Zu Zeiten, als Gold und Silber als einziges Geld dienten, gab es immer eine Gegenleistung. Edelmetalle können nicht aus dem Nichts erschaffen werden. Um sie zu "erzeugen" (aus der Erde holen), muss man genauso hart dafür arbeiten, wie jeder Handwerker auf der Straße oder jedes Unternehmen.
Beim heutigen Fiat-Geld genügt ein Druck auf den Knopf. Eine Null mehr hinten dran zu hängen ist genau so einfach, wie für Kosten in Höhe von 20 Cent einen 500 Euro-Schein zu drucken.

Und während das heutige Fiat-Geld unbegrenzt vermehrbar ist, also der Ausplünderei durch Gelddruckerei keine Grenzen gesetzt sind, so ist dies bei Edelmetallen von Natur aus begrenzt. Denn diese können weder beliebig vermehrt werden, noch beliebig entwertet werden.

Wir müssen die Leute, die dieses System erfunden haben und bewusst betreiben, jedoch auch nicht verurteilen. Der einzige Grund warum man dieses Fiat-Money-System erschuf, ist Gier. Die Gier nach Reichtum und Macht. Gier entsteht aus Angst und so wurde dieses System von ein paar wenigen Leuten aus Angst erschaffen. Angst nicht genug zu Haben, nicht versorgt zu sein. Die Angst vor Mangel ließ Menschen ein solches System einführen und die Angst ist es, warum es noch immer betrieben wird. Und die Menschen, die dieses System erkennen, und - obwohl sie es wieder abschaffen könnten - bewusst weiter betreiben; diese Menschen sind nur die, mit der größten Angst.

Da alle Dinge zwei Seiten haben, hat dieses System natürlich auch eine gute: Es bringt die Wirtschaft zum laufen. In unserem Beispiel hätten die Bewohner der Insel vielleicht weniger produziert und weniger investiert, wenn Mr.Steinreich nicht mit den zusätzlichen Scheinen gekommen wäre.

Jedoch wäre damit auch die Umwelt weniger belastet gewesen, Resourcen wären geschont worden und dem kleinen Arbeiter am Ende der Kette wären Preissteigerungen erspart geblieben. Und er hätte nicht für umsonst Leistung erbracht.

Es bleibt somit ein mehr als fahler Nachgeschmack.




4. Zitat des Tages
**************************************************
"Es ist gut dass die Menschen unser Geldsystem nicht verstehen, denn sonst hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution"

- Henry Ford, 1920 - sieben Jahre nach Einrichtung der FED



5. Konsequenzen / Buchempfehlung
**************************************************
 
Wir haben gesehen, dass die Geldmenge in so einem Geld-System immer steigt. Dies führt zu Preissteigerungen, da die Kaufkraft des Geldes bzw. der Wert kontinuierlich abnimmt.
Als Konsequenz aus Besagtem ergibt sich, dass es sich nicht lohnt solches Fiat-Geld in großen Summen zu Hause in einen Sparstrumpf zu stecken oder gegen Minimalzins anzulegen. Der Kaufkraftverlust lässt das Geld allmählich verfallen.

Das ganze System des Fiat-Money basiert auf Betrug am Volk, und so wäre ein Wechsel aus diesem System in ein System ohne Fiat-Geld wünschenswert. Tatsächlich hat es ein solches System ehrlichen Geldes immer gegeben, und gibt es noch, nur wir haben es uns abgewöhnt und es war zeitweise von höchster Stelle verboten. (privater Goldbesitz war in den USA ab 1933 mehrere Jahrzehnte verboten!)
Warum wohl? Eben, um das Fiat-System zu sichern.

Das ehrliche Geld-System ist Gold und Silber.
Edelmetalle können nicht aus dem nichts erschaffen werden, es gibt immer eine Gegenleistung und die Sparer werden nicht durch Kaufkraftverlust ihres Geldes betrogen. Der Staat und die Banken können nicht damit betrügen, wie sie es mit Fiat-Geld können.

Wenn in unserem Beispiel auf der Insel, Mr.Steinreich mit Gold bezahlt hätte, so wären die Konsequenzen nicht anders gewesen, die Insulaner hätten auch für ihn gearbeitet und die Preise auf ihrer Insel wären auch gestiegen. Es gibt allerdings einen ganz großen Unterschied:
Wenn die Insulaner ins Heimatland von Mr.Steinreich kämen, könnten sie für das Gold Waren kaufen. Jenes Gold, welches Mr.Steinreich mitbrachte, würde nun in seinem Heimatland fehlen, die Geldmenge würde schrumpfen, und so die Preise im Heimatland fallen. Die Kaufkraft von Gold wäre im Heimatland von Mr.Steinreich also höher als vorher.

Die Insulaner könnten sich also alle Dinge und Leistungen, die sie erbrachten, wieder zurückkaufen.
Wenn sie jedoch mit ihren lila Scheinen ankommen, sagt Mr.Steinreich: "Schaut, ich habe derweil so viel davon, Eure Scheine sind doch kaum was wert. So bleiben die Insulaner auf ihren Verlusten sitzen, einfach daher, dass dieses Geld frei erzeugt werden kann und wird (aus dem Nichts, daher Betrugs-/Falschgeld).

Wenn wir wieder mit Gold und Silber bezahlen würden, wäre es ehrlicher und gerechter für alle. Wir sehen an unserem gerade genannten Beispiel, dass der Welthandel nach wie vor funktionieren würde, sogar auf ehrlichere Weise! Und dass eine Goldwährung Wirtschaftskrisen verursacht, ist ein Märchen!
Das hat man uns aufgetischt, um Gold abschaffen zu können und das Fiat-Money-Betrugs-System zu bewahren. Leider glauben die meisten Leute heute dieses Märchen.

Gold und Silber haben sich durch die Jahrtausende als Währung entwickelt und bewährt. Nur immer wenn der Staat/Banken mit Papiergeld oder Falschgeld dazwischen kamen, gab es Krisen. Und so wird es auch diesmal wieder soweit kommen. Wann ist eine andere Frage.

Ich habe Ihnen nun also die Grundlagen unseres heutigen Geld-Betrugs-Systems aufgezeigt. Was Sie daraus machen, ob es sich lohnt darüber nachzudenken, bleibt Ihre Sache.

Als Empfehlung zum Thema mit geschichtlichem Rückblich kann ich nur wärmstens jedem das Buch "Das Silberkomplott" empfehlen. Es ist sicher sein Geld wert, auch wenn es nicht billig ist.

http://www.natur-reich.de/lesenswert.htm




6. Musterdepot
**************************************************
 
Wir sehen uns mit dem Bestand von Silber in unserem Musterdepot ehrlich, inflations- und deflationsgeschützt aufgestellt. Keiner wird damit je betrogen werden und wir werden damit noch Kaufkraft haben wenn Euro und Dollar lange Geschichte sind.

Gold und Silber sind natürlichen Ursprungs, daher natur-reich.
Euro, Dollar und alle anderen Fiat-Währungen sind künstlich erzeugt, aus Gier entstanden - und das ist Armut.
 
Künstliche Dinge waren und sind nie so effizient wie natürliche. Der Spinnenfaden wurde kopiert, doch war er nie so reißfest wie der natürliche, genau so, wie die heutigen Flugzeuge nicht die Effizienz der Vögel erreichen.

Und so wird unser heutiges künstliches Geld nie die Qualität und Effizienz von echtem Gold und Silber haben, die sich in der Historie von selbst als Geld entwickelt haben.

Musterdepot: http://www.natur-reich.de/musterdepot.htm



bis zur nächsten Ausgabe

Ihr
ronny





-----------------------------------------------------------------------------------------
Impressum
Herausgeber:
Ronny Franz
Hauptstraße 11
08539 Mehltheuer
Kontakt: info@natur-reich.de

zurück zum Archiv