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Ausgabe 9
 

vom 20.05.2007


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."




Inhalt:

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1.     Spritsparen 2. - Beispiel
2.     Musterdepot
3.     Zitat des Tages
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1. Spritsparen 2. - Beispiel
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Liebe Leser,

in der letzten Ausgabe kündigte ich zum Thema "Spritsparendes Fahren" noch ein Beispiel an.

Hier ist es nun also:

 "Susi Spritsparer ist eine Frau im besten Alter (was immer auch das beste ist), hat ein kleines Auto und ist berufstätig. (Für uns dient Susi als Anschauungsobjekt bzw. Lehrerin.) Jeden Morgen muss sie ihren Weg zur Arbeit erledigen. Sie wohnt in einer größeren Stadt und ihre Arbeitsstelle ist gut 5 Kilometer entfernt.
Da das eine relativ kurze Entfernung ist, hat sie beschlossen bei gutem Wetter diesen Weg stets mit dem Fahrrad zu bewältigen. Das dauert zwar etwas länger als mit dem Auto, sie weiß aber, dass besonders Kurzstrecken den Verbrauch und den Verschleiß ihres Autos nach oben schießen lassen. Gleichzeitig tut sie damit auch noch etwas für ihre Gesundheit, speziell weil sie einen Bürojob hat. Bewegung muss schließlich sein und das Radfahren hilft ihr außerdem dabei, den Stress nach der Arbeit abzubauen.
Bei schlechtem Wetter jedoch, im Winter oder wenn es regnet, zieht sie das Auto dann doch dem Rad vor. So wie heute.

Susi steigt früh ins Auto, und obwohl es recht kalt ist, startet sie nicht gleich den Motor um die Heizung hochzufahren. Zunächst wird die Handtasche verstaut, die CD im Radio gewechselt, sich angeschnallt und noch ein kurzer Blick in den Spiegel geworfen, ob die Ausfahrt aus der Parklücke frei ist. Erst dann startet sie den Motor und fährt sofort los. So hat sie die ersten paar Gramm Kraftstoff gespart, noch bevor es losging, einfach weil möglichst spät der Motor gestartet wurde.

Kaum aus der Parklücke vor Ihrem Haus ausgeschert, schaltet sie auch schon in den zweiten Gang, gibt kurz ordentlich Gas und ist bei 31 km/h schon im dritten, drückt wiederum eher kräftig aufs Gaspedal um möglichst rasch in den vierten und fünften Gang zu kommen. Sie weiß genau, dass kleine Gänge am meisten Sprit verbrauchen und dass man meist 50 km/h gut im fünften Gang fahren kann.

So fährt sie ein paar hundert Meter mit 50 km/h im höchsten ihrer Gänge, bis da vorn die rote Ampel sie auch schon ausbremst. Susi geht frühzeitig vom Gas und lässt den Wagen die Strecke bis zur Ampel rollen. So braucht sie kaum noch zu Bremsen als sie hinter den schon stehenden Autos ankommt.
Da die Apel schon eine ganze Zeit lang rot zeigt (es stehen auch schon viele Autos vor ihr), und sie weiß, dass diese Ampel meist recht schnell wieder auf grün schaltet, stellt sie den Motor nicht erst ab. Und es dauert auch nur wenige Sekunden bis es weitergeht. Glück gehabt.

Susi hat nun einige Autos vor sich, und lässt großzügig Abstand zum Vordermann. So kann sie früher vom Gas gehen, falls diesem einfallen sollte plötzlich links abbiegen zu müssen oder etwas anderes geschieht. Der Vordermann selbst scheint nicht so schlau zu sein, er hält fast null Abstand zu dem davor fahrenden Fahrzeug. Ständig leuchten seine Bremslichter, immer wenn es ganz vorn im Verkehr mal ein wenig langsamer geht, ist er auch schon "auf den Klötzern".  "Muss er ja bei dem Abstand, den der hält", denkt sich Susi. Sie reagiert immer frühzeitig (kann sie auch, denn sie hält reichlich Abstand), ist immer früh vom Gaspedal runter und braucht weniger zu bremsen. Und sie braucht weniger Gas geben. Wo ihr Vordermann ständig rasch seine Geschwindigkeit anpasst, versucht sie etwas gleichmäßiger zu fahren - soweit es eben möglich ist.

Als sie dann an die verhasste "Ich-werd-nicht-grün-Ampel kommt, stellt Susi den Motor sofort ab als sie steht, auch wenn die Heizung damit ausfällt und es noch immer recht kühl im Wagen ist. Aber sie weiß, bei der kurzen Fahrt zur Arbeit wird es eh nie richtig warm. Wenn man an dieser Ampel steht, steht man lange. Selten unter 20 Sekunden. Und da lohnt das Abstellen des Motors allemal. Sie nutzt die Zeit um sich die Nase zu putzen und kramt noch mal kurz in der Handtasche.
Um sich herum hört sie, dass kaum ein anderer den Motor ausstellt. Sie denkt sich nur "selber schuld" und drückt sich gemütlich in den Sitz. Als die Ampel dann endlich grün wird, wartet sie noch ein wenig, bevor sie den Motor startet, denn vor ihr sind noch gut 10 Autos, die auch erst mal "in die Gänge kommen" müssen. Sie hat den ersten Gang schon vorher eingelegt und wirft den Motor bei gedrückter Kupplung erst unmittelbar vor dem Losfahren an.
Jetzt ist Susi sogar ein kleines bißchen stolz auf sich, denn sie hat den Zeitpunkt genau getroffen - schon eine Sekunde nach dem der Motor läuft, fährt sie los und hat die Autos hinter ihr auch nicht behindert. "Maximale Spritersparnis an der Ampel", denkt sie sich.

Irgendwann ist sie dann in der Arbeit angekommen. Gelassen, denn durch ihre vorausschauende Fahrweise mit reichlich Abstand hat sie nicht nur Sprit und Bremsen geschont, sondern auch ihre Nerven. Zu oft schon hat sie früher eine Vollbremsung hinlegen müssen, weil irgend so ein Trottel vor ihr nicht aufgepasst hat. Heute hat sie immer genug Abstand, und solche brenzligen Situationen gibt es jetzt kaum noch.

Nach der Arbeit will Susi noch zu einer Freundin außerhalb der Stadt, und Tanken ist auch bald wieder angesagt. Da die letzten Tage überdurchschnittlich kalt waren, und schon wieder wärmeres Wetter gemeldet ist, beschleißt sie, diesmal etwas früher voll zu tanken. Ein Bekannter hat ihr nämlich mal erzählt, dass sich Kraftstoff stark ausdehnt wenn er warm wird. So besitzt ein Liter Benzin wenn er warm ist weniger Masse und damit auch weniger Energie. Wenn er kühler ist, bekommt man also etwas mehr Energiegehalt pro getanktem Liter Benzin, also auch mehr Energie für sein Geld. Sie hat keine Ahnung ob das wirklich stimmt, aber hält ihren Bekannten ohnehin für einen schlauen Fuchs, und neuerdings freut sie sich immer, wenn Tanken und kalte Witterung zusammentreffen.
Also fährt sie noch an der Tankstelle vorbei, lässt sich volllaufen - äh, ihren Wagen natürlich - schreibt den Kilometerstand auf die Tankquittung und freut sich, wenn ihr Durchschnittsverbrauch wieder etwas kleiner geworden ist. "Gleich noch mal den Luftdruck kontrollieren. Wie war der empfohlene Luftdruck an der Vorderachse? 2,3 bar? Ja, genau, so war es" - Susi erinnert sich.  Also wird auf 2,8 bar aufgepumpt, "Schließlich soll der Wagen rollen, dafür hat er ja Räder!"  Ihre Reifen würden auch 3,2 bar noch vertragen, aber "muss ja nicht sein, das holpert dann doch etwas sehr bei schlechten Straßen.
So, Ausfahrt aus der Tankstelle, wieder nur ganz kurz im ersten Gang gefahren, sofort hoch schalten, Gas geben, hoch schalten, Gas geben, hoch schalten - ruck zuck ist Susi im 5. Gang bei 50 km/h. Susi hat wieder sowohl hohe Drehzahlen als auch das Fahren in kleinen Gängen vermieden und hat dennoch ziemlich schnell beschleunigt.

"Huiii, das rollt aber gleich viel besser", sie ist erstaunt, was ein paar Zehntel mehr Luftdruck doch für eine Wirkung haben.
Wenn ihr Wagen mal neue Reifen braucht, will sie außerdem unbedingt welche mit geringem Rollwiderstand (Spritsparreifen) kaufen. "Und schmal müssen die sein, dann ist der Rollwiederstand noch kleiner und im Winter greifen schmale Räder auch besser."

Jetzt geht es zur Freundin, raus aus der Stadt.
Nach ein paar Minuten ist das Ortsschild passiert, Landstraße ist nun angesagt. Susi beschleunigt auf 70 km/h, "das muss reichen" denkt sie sich. "Rollt aber jetzt auch gut, der Wagen". Sie ist immer wieder erstaunt, wie wenig man aufs Gas drücken muss, wenn ordentlich Luft in den Reifen ist und man etwas langsamer fährt. Siebzig km/h sind ihr genug, "wer schneller fahren will, soll halt überholen", schon lange lässt sie sich von den Dränglern hinter sich nicht mehr beunruhigen. Anfangs war es hart, statt gewohnten 90 km/h nur noch 70 zu fahren, sie kam sich als Verkehrshindernis vor, ließ sich von nachfolgenden Autos immer wieder zum Gas geben animieren. Doch als sie nach ein paar Wochen echte Spritersparnis bemerkte, wenn sie nur ihren neuen Fahrstil durchzog, begann sie immer öfter und konsequenter an die 70 km/h zu denken, und weniger ans schneller ankommen. Nach einiger Zeit wurde sie viel gelassener beim Fahren und wenn noch etwas Rückenwind geht, braucht sie bei Tempo 70 fast gar nicht mehr aufs Gaspedal zu drücken.
"Man kommt sich fast vor wie wenn man schwebt", meinte der schlaue Bekannte von ihr einmal. "Man muss nur ordentlich viel Druck in den Reifen haben und etwas gemütlicher fahren, das kann ein sagenhaft leichtes Gefühl geben."  Susi hat das nie geglaubt. Aber heute ist sie selbst erstaunt, dass der Wagen fast von selber fährt...

Nach einiger Zeit geht es bergauf. Früher hat sie hier heruntergeschalten und ist im 4. Gang mit fetter Drehzahl hochgefahren. Außerdem hat sie vor dem Berg noch mal kräftig Schwung genommen, um möglichst gut und schnell drüber zu kommen. Heute weiß sie, dass sie den Berg auch im fünften Gang noch schafft. Etwas mehr aufs Gas muss sie schon drücken, klar, aber solange der Motor nicht zu langsam wird und anfängt zu stottern und zu husten, bleibt sie heute konsequent im höchsten Gang, sowie  das möglich ist. Erst wenn es der Motor wirklich nicht schafft, schaltet sie runter. Aber das ist, wie gesagt, bei diesem Berg nicht der Fall.

Hinter der Bergkuppe geht´s wieder runter, doch nur leicht ist die Straße hier anfangs abschüssig. Susi schaltet in den Leerlauf und lässt ihr Auto rollen. Siebzig, fünfundsiebzig, achtzig Stundenkilometer - man kann sogar ohne Gas geben noch beschleunigen. Mehr als 83 km/h sind dann aber doch nicht drin, der Luftwiderstand bremst schon gewaltig, und der Berg fällt auch nur leicht ab. Erst dort vorn, nach der leichten Kurve geht es noch mal etwas steiler abwärts. Susi schaltet kurz vorher wieder in den 5.Gang, so dass zusätzlich zum Luftwiderstand auch der Motor noch bremst. "Motor bremsen lassen, wenn´s steil bergab geht", Susi hat das mal gelesen. Da braucht der Motor null Sprit und es schont die Bremsen.

Doch auch die schönste Talfahrt ist irgendwann vorbei und als es wieder geradeaus geht, pendelt sich Susi wieder bei ihren 70 km/h ein. Vor der kleinen Ortschaft geht sie wieder frühzeitig vom Gas, so dass sie beim Ortsschild nicht bremsen muss. Genau so macht sie es auch, als sie an die Kreuzung kommt, wo sie rechts abbiegen muss. Sie setzt frühzeitig den Blinker und geht etwas eher vom Gas um weniger Sprit zu verbrauchen und weniger bremsen zu müssen.

Jetzt ist sie auch schon auf der Straße, die zu ihrer Freundin führt. Schon ist das Ortsausgangsschild passiert und im nächsten kommenden Dorf wohnt die Freundin. Susi freut sich, dass es wieder bergab geht, wenn auch nur ganz leicht, und da der Ort der Freundin nur ein paar hundert Meter entfernt liegt, beschließt sie überhaupt kein Gas zu geben. Ihr Wagen beschleunigt im Leerlauf durch die leichte Talfahrt jetzt kaum auf 60 km/h, doch völlig ohne Gas geben.
"Wenn ich dann dort vorne beim nächsten Ortsschild sowieso wieder bremsen muss, wozu erst beschleunigen", fragt sich Susi. "Ist ja alles Sprit den man sparen kann."

Als sie bei der Freundin dann eingeparkt hat, ist auch schon der Motor aus, kaum dass Susi zum stehen gekommen ist. "Jede Sekunde, die der Motor nicht läuft, braucht er auch keinen Sprit" - die Worte des neunmalklugen Bekannten schwirren ihr immer noch im Kopf herum.

Auf der Rückfahrt sieht es nicht ganz so gut aus. Zunächst geht es gleich bergauf, noch bevor Susi überhaupt auf Tempo 50 kommt. Sie schaltet trotzdem früh hoch, nicht mehr ganz so früh wie auf gerader Strecke, denn der Motor hat bergauf doch mehr zu kämpfen. Susi beschließt, die paar hundert Meter bis zum anderen Ort nicht über 55 km/h zu beschleunigen. Das geht langsam, das weiß sie, "aber bergauf beschleunigen ist ohnehin Sprit fressend wie sau, und wenn da weiter vorn ja eh schon wieder der andere Ort kommt, was will ich erst auf 70 oder sogar 80 km/h beschleunigen? Und das bergauf?"



Soweit erst mal, es sollte als Beispiel reichen.
Im Prinzip macht Susi nur wenige Dinge, um beim Fahren Sprit zu sparen. Sie schaltet ganz schnell und frühzeitig hoch, fährt wenn immer möglich im 5. Gang - auch in der Stadt. Sie lässt den Motor so lange wie möglich und immer wenn möglich aus.
Susi fährt vorrausschauend und versucht unnötiges Gasgeben und unnötiges Bremsen zu vermeiden, fährt höheren Reifendruck und lässt das Auto wann immer möglichst rollen bzw. ausrollen. Und Susi nimmt sich ein wenig Zeit und fährt etwas langsamer.

 
Vielleicht ist das ein langweiliger Fahrstil, aber mit Sicherheit ist es ein sparsamer, er ist gut für Umwelt, Geldbeutel und Auto. Zudem würden gewiss weniger Tiere (und Menschen) überfahren, wenn jeder vorrausschauender und etwas langsamer fahren würde. Auch das Auto kann es danken, wenn man es noch schafft, dem fetten Schlagloch auszuweichen.
Wer sein Tempo auf Landstraßen nicht gleich auf 70 km/h reduzieren will, wie es Susi macht, der kann natürlich auch mit 90 anfangen, wenn er vorher 100 gefahren ist. Oder mit 80, wenn man vorher 90 fuhr.

Ich möchte noch einmal betonen, dass es ratsam ist, die Spritspartipps konsequent und mit Ehrgeiz umzusetzen. Erst dann wird man eine wirklich große Wirkung erzielen. Man sollte immer versuchen "noch etwas besser" zu sein.

Zum Schluß muss ich noch ausdrücklich sagen, dass eine spritsparende Fahrweise niemals zu Lasten der Sicherheit gehen darf !!!
Z.B. den Motor bei langer Bergabfahrt abzustellen, kann kreuzgefährlich sein, weil damit Bremskraftverstärker und Servolenkung ausfallen. Auch sollte man nicht mit Tempo 70 in die Ortschaft rollen, nur weil man unnötiges Bremsen vermeiden möchte. Usw, usw.


Während ich in der letzten Ausgabe nur auf 12 Spritspartipps gekommen bin, hier noch ein dreizehnter und vierzehnter:


13. Beim Fahren Fenster geschlossen halten

Das Öffnen der Fenster verschlechtert die Aerodynamik des Fahrzeuges massiv. Wenn möglich sollten diese daher beim Fahren stets geschlossen werden. Ist es zu warm im Auto kann zunächst versucht werden, über das eingebaute Gebläse eine Abkühlung zu erreichen. Der Energieverbrauch des Lüfters ist in der Regel viel kleiner, als der von offenen Fenstern.
Wozu ich keine Informationen habe, ist ob die Klimaanlage bei höheren Geschwindigkeiten mehr Energie schluckt, als offene Fenster. Generell sollte man aber die Klimaanlage eher wenig benutzen.

14. Schmale Reifen...
... haben weniger Rollwiderstand und benötigen somit weniger Kraftstoff als Breitreifen. Zudem ist die Gefahr von Aquaplaning geringer und auf Schnee und Eis greifen sie besser.



Ich habe eine Webseite gefunden, wo alle Möglichkeiten des Spritsparens noch mal ganz genau beschrieben sind, auch wie viel Ersparnis was bringt, usw.

http://www.sk-8.de/energie/eneBenzinsparenPkw.php




2. Musterdepot
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1.)
Wir sehen, dass man durch eine spritsparende Fahrweise auch eine Menge Geld sparen kann.

Ich erlaube mir daher, einen Euro pro Monat in unser natur-reich-Musterdepot fließen zu lassen. Dies stellt die Ersparnis dar, die sich ein durchschnittlicher Autofahrer durch Umwelt schonen verdient.
Denn die Umwelt zu achten, ist nicht für umsonst. Umweltschutz und Geld sind keine Konkurrenten.

Ich lasse also ab Anfang Juni einen zusätzlichen Euro pro Monat in das Musterdepot fließen, den ich entsprechend kennzeichne.

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2.)
Zu unserer Position Silber Maple Leaf im Musterdepot:

Mit unseren Silber Münzen waren wir zwischenzeitlich recht gut im plus, leider legt der Silberpreis aktuell einen recht ordentlichen Rücksetzer hin. Gerade in Euro gerechnet (durch den schwachen Dollar) ist der Preis für das Edelmetall derzeit ganz schön weit zurückgekommen.
Nicht so schön für die Performance unseres Musterdepots.

Da aber alle Dinge zwei Seiten haben, kann man dies natürlich auch als Chance sehen: Niedrigere Kurse können eventuell auch sehr gute Kaufpreise sein.

Wie gesagt betrachte ich die Position Silber als langfristig, daher mache ich mir keine Sorgen dazu.
Speziell, wenn ich gerade folgendes lese:
Die Geldmenge (M3) des Euro wächst derzeit mit etwa 10,9 %. 
Als ich den natur-reich-Brief vor über einem halben Jahr begann, wuchs die Geldmenge mit 8,5 %.
Damals war das schon ein sehr hohes Wachstum. Jedoch, es hat sich noch beschleunigt!

Ich lasse mir das einmal in meinen Gehirnwindungen zergehen: Wir haben ein Geldmengenwachstum von fast 11%. Der höchste Wert seit über 20 Jahren!  Nächstes Jahr gibt es also schon fast 11% mehr Euros als dieses Jahr. Bei solchem Wachstum wird es in 7 Jahren doppelt so viel Euro-Geld geben wie heute.
Nun denken Sie sich selbst, was das bedeutet. Ein Hinweis nur kurz: Alle reicher werden wir dadurch nicht.

Ich werde in einer der nächsten Ausgaben noch einmal auf dieses Thema eingehen.


Vorerst wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag,
bis zur nächsten Ausgabe,

Ihr ronny




3. Zitat des Tages
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"Wenn vor Ihnen mal wieder ein Schleicher auf der Landstraße fährt, fluchen Sie nicht. Vielleicht ist es einfach jemand, der die Natur achtet und kein Geld zum Schnellfahren hat."





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Impressum
Herausgeber:
Ronny Franz
Hauptstraße 11
08539 Mehltheuer
Kontakt: info@natur-reich.de

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