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Ausgabe 11
 

vom 23.07.2007


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."




Inhalt:

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1.     Unsere Ernährung
2.     Zitat des Tages
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1. Unsere Ernährung
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Liebe Leser,

in dieser Ausgabe werden Sie mit einen Beitrag von meiner Schwester vorlieb nehmen müssen. Sie hat ihn extra für den natur-reich-Brief geschrieben und für diejenigen unter Ihnen, die schon seit der ersten Ausgabe unter meinem Rundbrief zu leiden haben, ist es sicher eine gute Abwechslung.

 Ich möchte meiner Schwester hiermit von Herzen für ihren Text danken, denn er kommt zudem noch genau in einer Zeit, in der ich mich ziemlich gestresst fühle und selbst das Schreiben für mich zur Arbeit wird. Nicht nur dass das Renovieren der Küche neben einer 42-Stunden-Abeitswoche auf dem Plan steht, da wäre auch noch die Planung einer Solarstromanlage nebst Finanzierung und meine gute Mutter liegt seit einer Woche im Krankenhaus. Schlimm wenn man dann noch schlecht einschlafen kann und früh vor 5 Uhr aufstehen muss.

So bin ich also sehr froh hier die Zeilen meiner Schwester Sonja veröffentlichen zu können. Danke Sonny!
Außerdem finde ich ihren Text absolut lesenswert - aber sehen sie selbst, es geht um ...

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Unsere Ernährung

von Sonja S.

Gleich am Anfang meiner Ausführungen möchte ich zwei Zitate aus zwei unterschiedlichen Welten erwähnen. Sie mögen für manche von uns auf den ersten Blick schockierend wirken, doch nach längerem Nachdenken wird sich schon bald ein reales Bild auftun.
Das erste Zitat stammt von einem Hopi-Indianer, der uns für die Zukunft prophezeite: "Eines Tages werden die Menschen vor vollen Tellern sitzen und trotzdem verhungern."
Das zweite kommt von einem hier nicht genannten Mediziner und besagt, dass "heutzutage die Menschen nicht länger leben, sondern länger sterben".
Es sterben tatsächlich mehr Menschen an Krankheiten als an Altersschwäche oder sie siechen über die Jahre nur so dahin, weil man sie nicht sterben lässt und künstlich am Leben hält.

Wer oder was trägt die Schuld an unseren Krankheiten?
Teils mögen es seelische Probleme sein, aber einen großen Anteil hat doch die Ernährung an unserem Wohlbefinden. Das Sprichwort "der Mensch ist, was er isst", gehört da sicher noch nicht in die antike Schublade.

Da der Anbau von Lebensmitteln heute immer schneller, intensiver und ertragreicher werden soll, ist man von den Ruhephasen der Böden abgekommen. Früher ließ man nach einigen Jahren der Bepflanzung die Felder zwischenzeitlich "ausruhen", damit sie sich erholen und "neue Kraft schöpfen" können. Heute wird der Boden mit allerlei Chemikalien behandelt, wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Kalk, Ruhephasen gibt es keine mehr. Der Boden leidet mittlerweile unter dem Burn-out-Syndrom, genau wie manche Menschen auch. Kranke Böden führen zu kranken Pflanzen und die zu kranken Menschen und Tieren.

Zum Beispiel wird in den USA mit Düngemitteln gedüngt, die viele toxische Metalle enthalten, die Nebenprodukte der Stahlherstellung sind. Ebenso werden die Felder mit Insektizieden besprüht. Genmanipulationen lassen die Erträge größer werden, jedoch verringert sich hierbei die enthaltene Nährstoffmenge.
Damit lassen sich sogar wunderbar Geschäfte machen, von denen der Verbraucher nicht die leiseste Ahnung hat: Die Gentech-Agrar-Firma "Monsanto" gehört beispielsweise dem Pharmariesen "Pfitzer". Monsanto produziert Pestizide für Felder. Diese Pestizide wirken unter anderem krebserzeugend - und Pfitzer produziert die Medikamente für Chemotherapien, die bei Krebsleiden zur Behandlung eingesetzt werden.
Ist das nicht eine G E N-iale Marktwirtschaft ? - Und der einzelne Verbraucher ärgert sich , weil die Krankenkassenbeiträge immens steigen.

Alles wird der Gewinnoptimierung geopfert - natürlich auch die Gesundheit. Wir sind wohlgenährt, aber nicht gesund. Wir Essen und essen bis wir platzen, stopfen sinnlos in uns rein - Hauptsache es schmeckt!
Die Brötchen, die es beim Bäcker gibt, werden immer größer, ebenso die  Rationen an den Imbissbuden, bei Mac Donalds und sogar in den Gaststätten.
Wir wundern uns, warum die Anzahl der übergewichtigen Menschen immer mehr zunimmt. Vielleicht steigert sich ja auch der Appetit, weil unser Gehirn nicht mit dem, was in den Nahrungsmitteln drin ist, zufrieden ist und es nicht reicht um den Körper optimal mit allem Wichtigen zu versorgen.
Wir essen zu viel Zucker und zu wenig Obst und Gemüse. Aber selbst wenn wir mehr Obst und Gemüse essen würden, wäre es zu wenig, weil einfach nicht mehr genügend Vitamine und Mineralstoffe in den Lebensmitteln enthalten sind.
Auch hier hat sich die Chemieindustrie etwas einfallen lassen und bietet Nahrungsergänzungsmittel an.

Ein Vergleich zu früher oder zu den Jägern und Sammlern: Sie ernährten sich von frischem Gemüse, Früchten, Wurzeln, Hülsenfrüchten und Getreide, Pilze. Das Meiste genossen sie in rohem Zustand.
Der moderne Mensch hingegen ernährt sich zu ca. 18 % (!) von Tafelzucker, künstlichen Süßstoffen, und nur zu 33% von Gemüse und Früchten, den Rest von Fleisch und Getreideprodukten. Immer mehr Menschen nehmen Fertiggerichte zu sich , die sie in der Mikrowelle auftauen - wonach überhaupt keine Nährstoffe mehr enthalten sind.

Wo wir bei dem Thema Mikrowellen wären.
Als die ersten Mikrowellenherde auf den Markt kamen, galten sie als gesundheitsgefährdend oder bedenklich. Dennoch wurden sie bald in größeren Mengen produziert. In Mikrowellenherden erwärmte Nahrungsmittel verlieren ohne Zweifel einen großen Teil ihrer Nährstoffe. Vitamine gehen gänzlich verloren - besser: Sie werden zerstört.
In einem wissenschaftlichen Experiment in England (nachzulesen in der Zeitschrift "Matrix3000") testete man die Auswirkungen herkömmlicher Mikrowellengeräte auf Lebensmittel. Dazu wurden Katzen in einem Raum mit künstlichem Licht gehalten und ausschließlich mit Kost (auch Wasser) aus der Mikrowelle gefüttert. Die Tiere konnten dabei aus verschiedenen Nahrungsangeboten frei wählen. Sie starben alle ausnahmslos innerhalb eines Monats.
Woran sind sie denn nun gestorben, fragen Sie sich?
Sie sind verhungert, obwohl sie mehr als genug zu Fressen hatten. Die Kurzwellenbestrahlung  durch die Mikrowelle veränderte die molekulare Struktur der Lebensmittel. Das heißt, der molekulare Aufbau wird so verändert, dass man keine resonante Energieformform mehr essen kann und sich sogar die Chemie der Materie ändert.
Sie können ein einfaches Experiment durchführen, falls Sie  eine Mikrowelle besitzen: Überbacken Sie ein Käsetoast mehrere Minuten in der Mikrowelle! Der Käse wird die Form bzw. den Zustand von Plastik annehmen: Nicht mehr genießbar!

Also, essen wir doch lieber lebendige, als tote und behandelte Lebensmittel! Pflanzen, die Licht in Form von Sonne erhielten und nicht künstlich bestrahlt wurden. Beginnen wir den Tag mit frischem Obst und Vollkorn. Essen wir Obst und Gemüse lieber roh oder kurz gedünstet, nicht gekocht, da durch das Kochen viele wertvolle Vitamine zerstört werden. Essen wir lieber viel Gemüse als Fleisch! Viele Leute glauben, dass Veganer - Menschen die absolut keine tierische Nahrung zu sich nehmen - unterernährt sind und Mangelerscheinungen aufweisen. Irrtum! Untersuchungen an 8000 Veganern haben gezeigt, dass diese Personen einen ausgeglichenen B12-Haushalt hatten obwohl dieses Vitamin angeblich nur in tierischen Eiweißen vorkommt.
Es geht in der Ernährung nämlich hauptsächlich darum, den Körper durch Energiezufuhr wieder in die Lage zu versetzen, die Elemente, aus denen er geschaffen ist, in eine spezielle geometrische Anordnung zurückzuführen, das heißt, bestimmte Molekülverbindungen aufzubauen. Diese beinhalten auch das Vitamin B 12, was aufgrund seiner molekularen Geometrie bestimmte Informationen vermittelt, die für den Organismus wichtig sind.

Natürlich muss sich der Körper nach und nach auf die veränderte Ernährungsweise umstellen. Aber es ist ratsam, die Fleischaufnahme langsam und verstärkt zu reduzieren. Wenn wir einmal bedenken, wie der Großteil der Tiere in den Massentierhaltungen leidet, wie weit der Weg vom Schlachthaus zum Endverbraucher ist oder der Tiertransport, bei dem manche Tiere das Ziel gar nicht mehr lebendig erreichen, dann haben wir doch sicher Mitleid mit den Tieren. Das Leid, die Ängste der Tiere, welche dann als Fleischgericht auf unseren Tisch kommen, sind alle in den Zellinformationen des Fleisches gespeichert. Wir ernähren uns also nicht nur von dem Fleisch, wenn wir dies essen, sondern nehmen auch die seelische Nahrung dieser Tiere auf. Kein wunder also, dass die Menschheit verstärkt aggressiver wird. Wir können diese Massentierhaltungen nur verringern, indem wir weniger Fleisch konsumieren und dabei viel für unsere Gesundheit tun!

Im Sommer und Herbst bietet uns die Natur ein reichliches Angebot von allem, was der Körper an Gemüse und Obst braucht. Wir können uns morgens auf den Weg in den Wald begeben und am besten gleich frisch vom Strauch Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren ohne Zwischenlagerung unserem Körper zuführen. Wir können Pilze sammeln und Kräuter, aus letzteren können schmackhafte Tees zubereitet werden. Man kann aus frischen Löwenzahnblättern Salat bereiten...

Wer selbst einen Garten besitzt, sollte Obst und Gemüse lieber selbst anbauen und hat zu verschiedenen Jahreszeiten gesunde Kost zur Verfügung. Auf chemische Dünger sollte beim Anbau selbstverständlich verzichtet werden. Nicht die Quantität ist wichtig, sondern die Qualität des Ertrags an Obst und Gemüse.

Immer mehr Menschen greifen aus Bequemlichkeit zu Fastfood-Nahrungsmitteln. Auf Dauer haben diese (oft sogar recht schmackhaften) Mahlzeiten der großen Nahrungsmittelkonzerne jedoch fatale Auswirkungen. Wer nicht zufällig aus genetischen Gründen davor geschützt ist, nimmt mit großer Wahrscheinlichkeit zu. Denn ein Gramm Industrienahrung liefert mehr als doppelt so viele Kalorien wie ein Gramm einer Mahlzeit aus dem eigenen zubereiteten Essen aus Großmutters Zeiten.
In den Industrie-Mahlzeiten wurden bei der Zubereitung die Ballaststoffe verbannt, die Energiedichte natürlicher Rohstoffe vermindert und dafür mehr Zucker, Weißmehl und raffinierte Fette als Geschmacksträger verwendet. Dazu kommt noch, dass die beigemischten Aromastoffe unseren Geschmackssinn austricksen und verderben. Einst wurden Aromastoffe dazu verwendet um Tiere dazu zu bringen, artwidrige Nahrung zu fressen. Chemiefutter mit dem Geschmack einer Kräuterwiese wirkte gleichzeitig auch als Masthilfe, zum Beispiel bei Ferkeln.

Viele Handwerksbetriebe, in denen noch verschiedene selbstgemachte Produkte angeboten wurden, sind verschwunden. Fleischer, Bäcker, Obst- und Gemüsehändler mussten Super- und Billigmärkten weichen. Globalisierung und Industrialisierung  haben zur Vereinheitlichung des Lebensmittelmarktes geführt. Und der Kunde hat wenig Zeit und wenig Geld. In diesen Supermärkten kauft es sich relativ schnell und günstig ein ... .
Aber was ist das Resultat dieser übereilten und schon zur Routine gewordenen Einkäufe? Der "Otto- Normalverbraucher ernährt sich immer schlechter und wird dadurch auch häufiger krank.

Dafür nimmt man dann wieder jede Menge Medikamente zu sich, die auch der Chemieindustrie entstammen. Ein Teufelskreis.
Lassen wir doch einfach die Medikamente weg und verwenden das dadurch gesparte Geld für zwar etwas teurere, aber biologisch wertvollere Lebensmittel.
Ich habe letztens meinen Medikamentenschrank ausgeräumt - es belief sich auf eine derart große Menge, dass ein ganzer Plastikbeutel voll wurde, voll mit abgelaufenen und nicht mehr gebrauchten Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Ähnlichem. So begann ich einmal darüber nachzudenken, was man eigentlich braucht und was man nicht braucht. Ich kam zu dem Ergebnis, dass ich das alles nicht brauchte, um mich gesund zu ernähren. Ich behielt den Koreanischen Ginseng und die Aloe-Vera-Produkte, von den Tabletten nur die Schmerzmittel, den Rest entsorgte ich beziehungsweise lieferte ich bei meiner Hausärztin ab.



In der heutigen Überflussgesellschaft wird man übersättigt mit Information, Werbung und Genussmitteln, Medikamenten - ja und auch Nahrungsmitteln. Man konsumiert, isst und isst, bis es einem nicht mehr gut geht. Völlegefühl, Magenschmerzen, Bauchweh...
Warum fasten wir nicht ab und zu mal einen Tag?
Früher haben die Menschen nicht umsonst eine Fastenwoche eingelegt. In nur wenigen Ländern ist es noch Brauch. Es galt den Körper zu entgiften, zu entschlacken. Wer in unserer Überflussgesellschaft weiß noch, was Hunger ist?
Selbst ein Harz-IV-Empfänger kann sich günstiges Essen bei der "Tafel" holen. Unser Körper verlangt geradezu nach einem Fastentag. Tun wir ihm doch den Gefallen und legen einmal im Monat einen Fastentag fest. Wenn Menschen einmal im Jahr eine Woche fasten würden, so ein Mediziner, wären sie viel weniger krank. Ebenso lebten sie gesünder, wenn sie weniger oder gar kein Fleisch mehr essen würden.

Warum müssen Tiere sterben, wenn wir uns ernähren wollen?
Eigentlich ist der Mensch ein Pflanzenfresser. Schon allein die Länge des Darmes des Menschen (lang - für eine lange Verdauung, für Pflanzliches!) zeugt davon, dass wir schon früher für Pflanzenkost ausgelegt waren. Fleischfresser haben einen kurzen Darm. Er filtert schnell heraus, was für den Körper wichtig ist, und scheidet dann die ganzen Giftstoffe und den Rest schnellstmöglich wieder aus. Isst hingegen der Mensch Fleisch, so durchwandert die aufgenommene Masse sehr lange den Darm und somit haben auch enthaltene Giftstoffe eine "Chance" in das Blut zu gelangen, was auf Dauer zu Krankheiten führen kann.

 

Zur Ernährung gehören allerdings nicht nur flüssige und feste Stoffe.
Wir ernähren uns von allem, was unsere Sinnesorgane für uns aufnehmen:
Luft ,Geräusche, Bilder, Sonne, Licht, Dunkelheit ,Düfte, Geschmack. Musik...

Wir sollten nicht nur nebenbei diese Empfindungen aufnehmen, sondern sie ganz gezielt auf uns wirken lassen. Die Musik zum Beispiel: Ein Musikstück ganz bewusst und in voller Konzentration anhören, so dass sie einem durch Mark und Bein geht (ich denke da an die Gänsehaut, die man bekommt und das kalte Rieseln die Wirbelsäule hinab). Manch Einer oder Anderer wird dieses Gefühl schon kennen.
Weiterhin sollten wir das intensive Sehen üben. Das Sehen der Umgebung mit Kinderaugen! Jede kleine Blume oder jeder Schmetterling, ein alter Baum, einen schönen Felsen, ungewöhnliche Wurzeln - an allem können wir uns erfreuen. Die natürliche Umgebung hat doch stark an Interesse verloren, seit die künstliche Welt des Fernsehens erfunden wurde.
Wir sollten selbst mit einfachen Mitteln kreativ sein, ein Bild malen, ein Gedicht schreiben, eine Berührung, zum Beispiel durch den Wind, beschreiben. Wir können das Geräusch des Wassers in einem Fluss hören, den Regen, wenn er nieder prasselt - und es als schön empfinden! Denn Wasser ist Leben. Meist nimmt dies keiner wahr - alle ärgern sich nur, wenn es regnet. Aber auch dies gehört zu unserer Ernährung und ist sehr wichtig!

Der Geist des Menschen ernährt sich viel zu sehr von alltäglichen Schauer-Nachrichten, Horrorfilmen und Katastrophenvorstellungen, so dass der Geist ebenso hungert wie der Körper. Viele denken, Essen und Trinken, ein wenig Sport (und das auch nur in geringen Maßen- wenn man von der Gesamtbevölkerung ausgeht), das reicht. Aber auf schleichendem Weg macht sich eine Unzufriedenheit bemerkbar, wenn man seine geistigen Begierden nicht wahrzunehmen vermag. Die Begierden nach Musik, Theater, Kunst, Philosophie. Vielleicht sogar der eigenen, die schon vorhanden ist,  aber nach draußen will, die aufgezeichnet werden möchte, damit sie von anderen gelesen und wiederum als Nahrung aufgenommen werden kann.

Nicht alles ist für jeden gut und jeder hat auch andere Interessen und jedem ist auch etwas anderes wichtig. Nicht jeder verträgt die gleichen Medikamente, nicht jeder die gleiche Musik. Hier geht es auch um Dinge, die im Leben eines Menschen wichtig sind. Was sind nützliche und was unnütze Dinge? Ist ein Stück Brot nicht genauso wichtig wie ein ein tröstendes Wort oder ein Wort der Dankbarkeit? Ist ein Glas Wein nicht genau so erfüllend wie ein schönes Gedicht oder ein Lied, ein Buch, ein Theaterstück? Ein Hubschrauberrundflug nicht genau so prickelnd wie ein Glas Sekt? Kann ein erfüllendes Hobby einen Menschen nicht genau so zufrieden stellen, wie eine schmackhafte Pizza - (mal von wochenlangem Heißhunger abgesehen)?

Wer will uns denn vorschreiben, was wirklich nützlich und was verschwenderisch ist? Ist es die Moral, die sich irgendwelche Menschen ausgedacht haben und dann anderen indoktrinieren? Welches Klischee ist gültig?
Wenn man ein mal die verschiedenen Menschenleben gegenüberstellt, welches Leben gleicht schon dem anderen?
Ist deshalb je ein Mensch berechtigt, gleiche Gesetze für unterschiedliche Menschen aufzustellen? Könnten nicht drei Gesetze ausreichen, die da heißen:

1. Tu einem anderen nie etwas an, das dir nicht angetan werden will.
2. Tu niemanden etwas, das er nicht will.
3. Verlange nie etwas von einem anderen, das er nicht will oder freiwillig geben will. 


Muss man das Gehirn denn mit zeitraubenden, juristischen, bürokratischen Aufzeichnungen füttern um in dieser Welt einigermaßen durchzublicken? Man hält seine "Sache" für richtig und kämpft dafür, solange man sich gut fühlt in seiner Haut. Das Dumme ist nur, jeder hält seine Sache für gut, auch wenn dies von der Sache des anderen abweicht, vielleicht sogar dem Gegenteil entspricht.
Wer von den beiden nun dieses eine Gesetz gemacht hat, dessen Sache bekommt auch Recht. Dem anderen passt das überhaupt nicht und er fängt Streit an.
Streit und Ärger - Sachen, die unserem Körper überhaupt nicht gut bekommen, an welchen wir krank werden und zerbrechen können.

Auch diese sind Nahrungsmittel, geistige Nahrung, die in uns Krebsgeschwüre wachsen lässt. Wir lassen uns in eine "Kiste" sperren, tun vieles, was wir eigentlich gar nicht tun wollen, nur um anderen einen Gefallen zu erweisen. Einen Gefallen, den der Andere vielleicht nicht einmal möchte... .
Man lebt nicht sein eigenes Leben, weil man Angst hat, man könnte vor anderen, die anderes von einem erwarten, schlecht dastehen.

Vielleicht stecken Sie ja selbst in solch einer "Kiste", würden sich gerne anders ernähren, schämen sich aber aus der Rolle zu fallen und bleiben lieber in der "Kiste". 


Ich kann Dir nur empfehlen: Höre auf dein Herz und Deinen Magen. Beide können dir am besten sagen, was gut für dich ist. Bedenke Dein Leben. Möchtest du etwas verändern? Dann tu es! Frage nicht erst die Anderen. Brich aus aus dem jetzigen Trott. Die Anderen werden sich irgendwann, nachdem sie sich ausgiebig über deine Art zu leben echoffiert haben, beruhigen und vielleicht anfangen nachzudenken.

Was hat die Sache mit der "Kiste" aber nun mit der Ernährung zu tun? Nun - ich persönlich bin Vegetarier (esse aber auch ab und an Fisch). Die Fleischesser stecken mich in die Kiste des Andersseins und meinen: "Wie kann man nur kein Fleisch essen, da fehlt dem Körper doch etwas!"  Also bin ich ein Außenseiter. Die Vegetarier schimpfen auf mich: "Wie kannst du nur Fisch essen, der hat doch auch Augen!" - Also wieder eine Kiste!  Du siehst, man kann also jeden auf irgend eine Art in eine Kiste stecken.
Aber ohne diese Kisten lässt es sich doch offenbar viel leichter leben. Ohne Vorurteile, nicht den Verstand, sondern das Herz fragend. 
Folge Deinem Herzen und es wird Dir viele Abenteuer aber auch viel Liebe bescheren. Es wird vielleicht nicht immer das scheinbar Beste für Dich sein, aber Du wirst die Erfahrungen machen, nach denen Deine Seele dürstet.

Das Leben ist schön - das sollte man sich immer vor Augen halten. Manchmal hart, aber lehrreich. Und aus den Steinen die einen in den Weg gelegt werden, kann man schon mal anfangen, ein neues Haus zu bauen.
Mit einem Garten, in dem man selbst Nahrungsmittel anbauen kann ;-)

Sonja S.







2. Zitat des Tages
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"Eines Tages werden die Menschen vor vollen Tellern sitzen und trotzdem verhungern."

- von den Hopi-Indianern



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Eine schöne Sommerzeit wünschen Ihnen

Ronny 

und

Sonja S.  von Sonny´s Tattoos








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Ronny Franz
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