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Ausgabe 14
 

vom 03.12.2007


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."


Inhalt:

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1.     Über die Staatsverschuldung - was die Politiker uns nicht sagen
2.     Zitat des Tages
3.     Musterdepot
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1. Über die Staatsverschuldung - was die Politiker uns nicht sagen
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Liebe Leser,

bevor ich zum Thema der heutigen Ausgabe übergehe, soll gesagt sein, dass alles was ich weiter unten schreibe stark vereinfacht dargestellt ist.

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Vielleicht haben Sie in den Medien während dieses Jahres auch von starker Konjunktur, Aufschwung, höheren Steuereinnahmen und besserer Finanzlage gehört. Was uns die Politiker da erzählten, war ja geradezu das blaue vom Himmel. Klingt doch alles super, oder?
Besonders auch die hohen Schuldenberge (insbesondere die immense Staatsverschuldung) waren ja seit Jahren ein Thema in den Medien und gelangten so auch in den Köpfen der Menschen zu immer mehr Bewußtheit. 
In diesem Jahr redeten die Politiker davon, dass sie die Staats-Neuverschuldung abbauen wollen und bis 2011 einen ausgeglichenen Haushalt erreichen werden. Also einen Bundes-Haushalt, der ohne Neuverschuldung auskommt, was zunächst doch recht gut klingt.

Was Ihnen aber keiner sagt, ist, dass ohne neue Schulden das gesamte heutige Finanzsystem zusammenbrechen würde! Und dass, wenn der Staat keine Schulden macht, es eben jemand anderes tun muss und wird.  
Ohne Schulden würde das System hochgehen, es gäbe einen Supergau, eine Weltwirtschaftskrise.

Glauben Sie nicht? 
Dann sollten Sie hier weiterlesen. Vorsicht, starker Tobak. Manches, was Sie hier lesen, ist vielleicht nichts für Zartbesaitete.

Ohne neue Schulden würde das heutige Finanzsystem kollabieren, bzw. hochgehen. Warum?

Nun, was die Politiker bei aller Diskussion über die Neuverschuldung nie öffentlich sagen, ist, das das gesamte heutige Finanzsystem auf Schuld BASIERT. Wahrscheinlich wissen es manche Politiker selbst nicht mal.
Jeder einzelne Euro und jeder Dollar, der in Umlauf kommt,  jede Milliarde im Staatshaushalt, bei den Unternehmen oder den Bürgern, wird gegen Zins geliehen und ist damit Schuld. Das heutige umlaufende "Geld", ob bar oder digital, ist Schuldgeld.  

Was bedeutet dies nun?

Da alles heutige "Geld" der Welt gegen Zins verliehen wurde, wird selbst dann, wenn dieses Schuldgeld zurückgezahlt wird,  noch etwas fehlen, noch eine Schuld übrigbleiben. Weil die Zinsen ZUSÄTZLICH zurückbezahlt werden müssen. Das bedeutet schlicht nichts anderes, als dass die heutigen Schulden (inklusive Zinsen) nur dadurch zurückgezahlt werden können, indem NEUE Schulden aufgenommen werden.


Stellen Sie sich vor, Fred borgt sich einen Euro, damit er Geld hat. Fred kann in diesem Beispiel irgendwer sein, es kann der Staat sein, oder ein Unternehmen, oder einfach ein Bürger. 
Fred hat also nun Geld, wenn er es irgendwann aber zurückzahlt, muss er den einen Euro plus den Zins -sagen wir einen Euro und vier Cent- zurückzahlen. 
Woher nimmt nun Fred diese vier Cent? 
Es gibt zwei Möglichkeiten: Erstens, er erarbeitet die vier Cent, bekommt sie also von Fred-B (ein anderer Fred). Und die zweite Möglichkeit ist, er leiht die vier Cent bei irgendeiner Institution, Bank, wieder gegen Zins. Er macht also neue Schulden.
Bei genauer Betrachtung stellt man fest, dass es tatsächlich nicht einmal zwei Möglichkeiten sind, die es gibt, diesen einen Euro zurückzuzahlen. Denn Fred-B muss ja die vier Cent auch irgendwo her haben, und da alles "Geld" Schuld ist, sind diese vier Cent, welche Fred-B hergeben würde, auch nur geliehen. Das heißt, wenn Fred diese vier Cent von Fred-B bekommt (zum Beispiel für eine getane Arbeit), hat Fred-B diese vier Cent mehr Schulden als vorher. Oder Fred-B hat die vier Cent selbst erarbeitet, dann hat eben Fred-C diese als Schulden.

Nun stellen Sie sich vor, dass alle Freds der Welt kein Geld haben (weil es kein Geld gibt), es aber eine Institution gibt, die Geld verteilt, verleiht. Um Geld zu haben, flüssig zu sein, investieren zu können, gehen jetzt also alle Freds zu dieser Institution und leihen sich unterschiedlich viel Geld. Und so kommt unser heutiges "Geld" in Umlauf.

Ab jetzt findet bei den Freds ein reger Austausch statt: Der eine gibt sein Geld aus, um sich etwas zu kaufen, der andere erarbeitet sich zusätzliches Geld bei einem Dritten usw.
Das Geld ist also im Umlauf und alles funktioniert (unser Finanzsystem funktioniert).

Unsere Freds müssen aber irgendwann das geliehene Geld an die Institution, von der sie es herhaben, zurückzahlen. Und jetzt gehen die Probleme los. Denn der Rückzahlbetrag ist bei jedem einzelnen unserer Freds, die Geld geliehen haben, höher, als der geliehene Betrag selbst. Nämlich geliehener Betrag + Zinsen. Das bedeutet nichts anderes, als dass weniger Geld im Umlauf ist, als Schulden bestehen.

Jetzt fangen also die Freds an, zu arbeiten, zu rackern, und sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Jeder ist versucht, genug "Geld" für die Rückzahlung der Schulden zu bekommen. Da der Rückzahlbetrag insgesamt aber höher ist, als alles im Umlauf befindliche "Geld", MUSS am Ende mindestens ein Fred derjenige sein, der seine Schulden nicht zurückzahlen kann. Das heißt, kann er schon - nämlich in dem er neue zusätzliche Schulden aufnimmt.
Und wenn es nicht der Staat ist, der am Ende dieser Fred ist, der neue Schulden macht, machen muss, dann müsssen es eben andere Freds sein. 

Glauben Sie diese Geschichte nicht?
Nun, ich konnte es auch kaum glauben. Sie sollen das alles auch gar nicht glauben, aber vielleicht stimmt es ja doch? Fangen Sie mal an zu recherchieren.


Alles heutige "Geld" wird von Zentralbanken und Banken gegen Zins verliehen, das heißt, alles heutige "Geld" ist Schuldgeld und muss in höheren Beträgen zurückgezahlt werden.
Dass bedeutet auch, dass der Staat selbst, in einem System wie dem unsrigen mit einer Zentralbank, überhaupt keine Macht über seine Währung hat. Einzig die Zentralbank hat die Macht über das "Geld" und somit hat der Staat nicht ein mal mehr die Möglichkeit, seine Schulden durch "Gelddrucken" weg zu inflationieren. Der Staat hat nur noch die Wahl selbst Schulden zu machen, oder die Schulden seine Bürger oder Unternehmen machen zu lassen.
Wenn heute die Politiker davon reden, dass sie einen ausgeglichenen Staatshaushalt erreichen wollen, dann haben sie sich für die zweite Möglichkeit entschlossen. Je weniger Schulden der Staat macht, desto mehr muss der kleine Mann machen, und/oder müssen die Unternehmen oder irgendwer anders machen. 

Auch wenn die Politiker sagen, "Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen", so ist dies nicht korrekt! Da alle heutigen Schulden nur durch die Aufnahme von neuen Schulden zurückgezahlt werden können, müsste es heißen: "Die Schulden von heute sind die neuen Schulden von morgen". Und dabei geht es nur darum, wer diese neuen Schulden macht. Fred Staat oder Fred Ich, wir, Sie.

Was die Politiker bei aller Diskussion um Staatsschulden, Steuern und so weiter jedoch nie sagen, und wo kein Zuschauer je darauf kommt, ist, dass das gesamte System grundlegend falsch und Wahnsinn ist. 
Indem zwischen "neuen Staats-Schulden" auf der einen Seite und "keinen neuen Staats-Schulden" auf der anderen Seite polarisiert wird, stellen sich die Zuschauer (das Volk) lediglich auf die eine oder andere Seite. Es wird uns von der Politik "A" oder "B" angeboten. "C" hingegen wird niemals erwähnt, und das wäre ein Systemwechsel!
Ein Systemwechsel hin zu einem Geld, das diesen Titel auch verdient.

Sicher ist Ihnen ja bereits aufgefallen, dass ich weiter oben das Wort "Geld" oft in Anführungsstriche gesetzt habe. Sicher können Sie sich auch denken, dass dies irgend einen Grund hatte. Und ganz bestimmt hatten Sie jetzt schon den Gedanken, dass ich Ihnen diesen Grund nun darlegen werde.


Das heutige "Geld" ist eigentlich gar kein echtes Geld. Echtes Geld entsteht aus Arbeit. Geld verdient man sich. Wenn man eine Leistung erbringt, z.B. der Bauer auf dem Feld über das Jahr einen Sack Kartoffeln erarbeitet, dann ist dieser Sack Kartoffeln sein Verdienst. Es ist ein Vermögen, ein WERT. Er kann diesen Sack nun mit anderen Menschen gegen einen WERT, den diese erarbeitet haben, tauschen, z.B. gegen eine neue Jacke. Dieser WERT (den die Artikel aus dem Tausch haben) ist Geld. 

In der Geschichte der Menschheit wurde einst dazu übergegangen, den Tausch Ware gegen Ware so zu verändern, dass eine Zwischenware eingefügt wurde. Also wurde Ware erst gegen Zwischenware und dann Zwischenware gegen Ware getauscht. Diese Zwischenware war einheitlich und hatte den Vorteil, dass sie z.B. nicht verdirbt und überall angenommen wurde. So konnte ein Sack Kartoffeln auch getauscht werden, wenn der Bauer im Moment kein Bedürfnis nach einer neuen Jacke hatte. Der Bauer tauschte dann die Kartoffeln gegen die Zwischenware und konnte dann auch ein Jahr später die Zwischenware gegen die Jacke tauschen. 
Festzuhalten bleibt -und das sollten Sie sich merken- dass diese Zwischenware ebenfalls aus Arbeit entstand, und daher einen WERT darstellte. Zu Zeiten, als z.B. Gold diese Zwischenware war, wurde Gold geschürft oder gesammelt, es wurde also erARBEITET. Es gab in der Geschichte der Menschheit noch andere Zwischenwaren, Getreide, Silber, Muscheln, usw. Diese entstanden jedoch alle aus Arbeit, wurden unter hohem Aufwand gewonnen. 

Tatsächlich ist jedoch diese Zwischenware (z.B.Gold) nicht einmal das Geld, sondern der WERT, für den sie/es steht. Daher auch der Begriff "wert-haltig". Es gab also ein sogenanntes Warengeld: Eine Zwischenware wurde als Geld benutzt. Diese Ware war Werthaltig, denn sie wurde durch Arbeit erschaffen, bzw. hervorgebracht.  Alle handelbaren Werte entstehen aus Arbeit. Dieses reguläre Geld, der Geld-Wert, entstand bzw. entsteht also aus Arbeit. 

Das heutige "Geld" hingegen -Schuldgeld-, entsteht aus NICHTS. Es wird von den Zentralbanken und Banken dadurch geschaffen, dass sie jemandem einen Kredit einräumen. Sie geben dem Fred einen Kredit, und wenn der Fred diesen Kredit auf dem Konto hat, so ist dieses "Geld" neu entstanden. Die Bank oder Zentralbank tippt vereinfacht dargestellt einfach eine Summe und ein Konto in den Computer.
Dieses "Geld", welches wir heute benutzen, hat also keinen inneren Wert. Es wurde nicht erarbeitet. Es ist eigentlich kein Geld, denn der Geld-Wert, für den Geld steht, dieser Wert, existiert nicht. 
Der einzige "Wert", den dieses "Geld" hat, ist, dass es ein anderer Fred uns abnimmt. Weil wir es zum Einen gewohnt sind, mit diesem Geld zu bezahlen, und zum Andern die Schulden in dieser Währung lauten. Wenn ich Euro leihe, muss ich auch Euro zurückzahlen. 

Der eigentliche Wert, den Geld also ausdrückt, und der Geld ist, ist der Wert, der Arbeit für uns hat. Ein Sack Kartoffeln wäre wertlos, wenn überall welche rumstehen würden. Erst die Arbeit, die der Bauer investieren muss, um diesen Sack herzustellen, ist Wert. Und indem Arbeit hineingesteckt werden musste, wurde ein Tausch-Wert geschaffen: Geld.

Das "Geld", das wir heute als Währung überall auf der Welt benutzen, ist aber kein Geld in dem Sinne (Tausch-Wert), sondern nichts weiter als Schuld, bzw. die Möglichkeit, eine Schuld zu begleichen. Es ist also Tausch-SCHULD.  Da für die Erschaffung des heutigen "Geldes" nicht gearbeitet wird (es wird nur im Computer rumgetippt oder ein Scheck ausgestellt, oder die Maschine druckt so viel man will zu minimalen Kosten), kann auch kein Wert entstehen, und wo kein Wert ist, kann kein Geld sein. Aber es können Schulden sein, wo kein Wert ist! Und Schuldscheine. Und heute nennen wir dies "Geld".

Das einzige was heute gemacht wird, wenn wir mit "Geld" bezahlen, ist, es werden Schulden getauscht. Wenn der Staat Steuern erhebt, werden Schulden getauscht. Der gesamte Wirtschaftskreislauf basiert heute auf dem Tausch von Schulden.
Vielleicht erkennen Sie jetzt ein klein wenig, warum auf der Welt die Schuldenberge wachsen. Warum die Freds dieser Welt nie genug Geld haben. Warum die Schulden immer höher sind, als der Geldbetrag. Warum eine Ausweitung der Geldmenge immer nötig ist. Warum Inflation zwangsläufig ist. Warum dies ein irrwitziges System ist, bei dem der Supergau jederzeit eintreten kann?
Es werden Schulden getauscht und keiner will sie haben. Es ist ein bisschen wie dem Andern "den Schwarzen Peter zustecken".  Nur ist der schwarze Peter nicht das "Geld", sondern das fehlen von "Geld". Wem "Geld" fehlt, der hat Schulden und muss zwangsläufig arbeiten. Wer genug "Geld" hat, kann die Schuldner arbeiten lassen. Das ist alles worum es heute geht.

Und das ist der RIESIGE Unterschied zwischen heutigem "Geld" (Papier, Digital) und früherem Warengeld (Gold, Silber, Muscheln, usw., was gerade Standart war):

WARENGELD BASIERT NICHT AUF SCHULD!

Und es gibt immer mehr Warengeld als Schulden! Im Vergleich zu heute, wo immer mehr Schulden als "Geld" existieren!

Und dann gibt es Leute, die glauben -allen Ernstes glauben- dass Gold nie wieder Geld sein kann, denn es gäbe nicht genug davon! Hahahahahahhaaaa!  
Aber Schulden können Geld sein was? Da gibt es schließlich Uuuunmengen ! ! !

Die "Über-Freds" dieser Welt haben wirklich gute Propaganda gegen das Wertgeld (Gold,...) und für das heutige Schuldgeld gemacht, wenn viele Menschen wirklich glauben, dass Edelmetalle nie wieder Geld sein können, und nur das heutige "Geld"(Geld aus dem Nichts, ohne Wert) real Geld sein kann.
(der Begriff "Über-Fred" wird weiter unten noch erklärt)


Eine Frage könnte noch auftauchen:
Warum verleihen die Zentralbanken und Banken denn das Geld nicht einfach ohne Zins? Dann könnte doch jeder seine Schulden zurückzahlen, es wäre immer genau so viel Geld da, wie es Schulden gäbe, nicht weniger.
Die Antwort ist ganz simpel: Wenn diese Institutionen das Geld ohne Zins verleihen würden, dann hätten wir sofort eine Hyperinflation. Denn dann würde jeder, jeder, Geld leihen, und zwar so viel er kriegen könnte. Die umlaufende Geldmenge würde ins Uferlose wachsen und der Wert des Geldes gegen null verfallen. Am Ende würde kein einziger Fred mehr dieses wertlose Geld annehmen oder haben wollen. 
Erkennen Sie jetzt, warum die Zentralbanken immer an den Leitzinsen spielen? 


Von den Institutionen, bzw. ein paar feinen Herrschaften, den -ich nenne sie "Über-Freds"- wurde ein Geldsystem erschaffen, dass ohne Wert auskommt, das nur auf Schuld basiert: Der Schuld anderer, nämlich der kleinen Freds. Ein System, indem "Geld" nur dazu dient, dass irgend jemand eine Schuld bekommt (nämlich derjenige, der kein Geld hat) und diese abbezahlen kann/muss, dafür arbeiten muss.

Es stimmt also nicht, das Geld das Grundübel von allem ist, jedoch kann es eines der Grundübel sein, wenn diese Währung, die wir "Geld" nennen, kein Geld ist - sondern Schuld.


Lassen wir also die Politiker ruhig von Staatshaushalten ohne neue Schulden reden, von Reichtum und viel Geld. Reden können Sie alle gut. 
Wir sollten nicht zwischen den Möglichkeiten unterscheiden und urteilen, die die Politiker zur Sprache bringen und uns anbieten, sondern uns darauf konzentrieren, was sie NICHT sagen. Denn in dem was er nicht sagt, liegt weit mehr Wahrheit, als in dem, was ein Politiker sagt.



Der energetisache Aspekt:

Schulden sind Beträge mit negativen Vorzeichen, es sind Fehlbeträge, Verpflichtungen für die Zukunft.
Da unsere heutigen Währungen alle Schuldgeld sind, sind sie quasi alle von Anfang an negativ belastet. Früheres Geld, Warengeld, war nicht negativ belastet, denn eine Ware ist keine Schuld, sondern ein WERT.
Das gesamte heutige Finanzsystem ist also von Grund auf negativ geprägt, und viele Menschen spüren intuitiv, dass (unser heutiges) "Geld" schlecht ist. Es muss aber gesagt werden, dass dies nicht auf echtes Geld zutrifft. Echtes Geld ist immer ein Wert, und Werte sind positiv, sie sind vorhanden, sind da, haben positive Vorzeichen. Werte wurden geschaffen, erarbeitet, es steckt positive Energie darin. 
In Schuldgeld steckt keine positive Energie. Man kann es zwar benutzen, um positive Dinge zu tun, dennoch drängt es immer dorthin zurück, wo es herkam: In die Hölle.  ;-) 

Wir sollten aufpassen, dass es uns nicht mitreißt. Denjenigen, der diese Zeilen geschrieben hat, hat es schon ziemlich weit mitgerissen. Und ich bin sicher nicht der Einzige. Unseren Staat und unsere Politiker hat es mitgerissen, genau so, wie viele Manager, Firmenchefs, Staatsoberhäupter, Scheichs, Milliardäre,  Prominente. Die meisten unserer Medien hat es mitgerissen, und viele von uns einfachen Bürgern reißt es immerzu mit.

Passen Sie auf sich auf, die nächsten Jahre werden sehr interessant. Bleiben sie bescheiden, lassen Sie sich nicht blenden. Ganz besonders nicht von dem, was Politiker sagen oder dem Bild, was die Medien verbreiten.



Es gibt natürlich auch Hoffnung, selbst wenn unser ganzes Finanzsystem auf Schuld besiert.
Das echte Geld - WERTgeld - wird zwar heute nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet, es ist keine offizielle Währung mehr. Man kann aber Werte nicht einfach abschaffen. Man kann sie allenfalls verstecken, schlechtreden, unter den Tisch kehren oder totschweigen.
Dennoch bleiben sie bestehen, wenn sie auch von vielen Menschen missachtet oder verschmäht werden, z.B. weil sie kein Wertgeld mehr kennen, sondern nurnoch das heutige "Geld", und daher glauben, dass dieses Schuldgeld der König auf Erden ist. 
Wie sollen Menschen, die nie ein anderes Geld kennengelernt haben, auch je verstehen, dass es noch andere Dinge gibt, die Geld sind, die als Geld fungieren können? Gold, Silber, ja sogar Kupfer, Aluminium, oder sogar einfach echte Freundschaft?

Nun, ich bin einer von denen, die dieses echte Geld nicht kannten, die nur Schuldgeld kannten, Papierschnipsel mit ollen Köpfen drauf oder heute blöden Brücken. Irgendwie muss man das Papier ja bunt machen, sonst sieht jeder, dass es wertlos ist.
Dennoch habe ich das andere Geld kennengelernt, Wertgeld, Warengeld, wenn es auch mehr zufällig war. Und daher besteht Hoffnung. Denn wenn ich diese alte und immernoch aktuelle und vor allem ehrliche Form von Geld entdecken kann, verstehen kann, so können es andere Menschen auch. (Ich behaupte jetzt einfach mal es verstehen zu können)


Die "Über-Freds", die das Schuldgeld geschaffen haben und uns "auferlegt", werden immer alles tun, um dieses Schuldgeld weiterhin beizubehalten, denn es ist ihnen von Vorteil: Sie besitzen damit Kaufkraft ohne einen Wert geschaffen zu haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Schuldgeld den Namen Dollar, Euro, Yen, Pfund oder Globo trägt. Selbst eine Währungsreform ist eine Reform  der Währung, nicht des Geldes.
Die Politiker reden sicher gern und viel von und über Schuldgeld - natürlich ohne das Wort Schuld je im richtigen Zusammenhang mit dem Wort "Geld" darzustellen. (Dazu soll unter anderem dieser Artikel hier dienen).
Worüber sie NIE reden, ist Wertgeld. Was für sie unmöglich ist, wäre die Einführung von Wertgeld. Sie predigen den Euro, oder den Dollar, oder den Yen und wenn es Disharmonie gibt, liegt das am Wechselkurs, oder an irgend etwas anderem. Es liegt jedoch nie am "Geld" selbst.  Alternativen kehren sie unter den Tisch, schweigen sie tot, weichen aus oder verunglimpfen sie. So wie alle Über-Freds es eben tun. 


Vergeben wir es ihnen, denn sie können kein anderes Geld, kein WERTgeld benutzen, weil sie nicht in der Lage sind, Werte zu schaffen. Sie haben es nicht gelernt zu arbeiten, Wert zu schaffen, es Wert zu sein, so bleibt ihnen nur Lug und Betrug. Und daher erfanden sie das Schuldgeld. Geschaffen aus dem Nichts - wird es wieder zu nichts.
Jedes Papiergeld, jedes "Nicht-Wert"-Geld ist immer inflationiert und am Ende umgetauscht worden. Es war es eben "nicht wert".


Ich denke das wir auch diesmal wieder vor so einer Situation stehen. Aktuell verfällt nicht nur der US-Dollar immer schneller immer weiter. Auch den Verfall des Euros können wir miterleben, wennn wir mal damit einkaufen gehen, und die immer höheren Preise bemerken.

Aber vielleicht kommt auch alles mal ganz anders.





2. Zitat des Tages
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"So wie die Bevölkerung seit Jahrzehnten über das Schneeballsystem der staatlichen Rentenkasse zu wenig Bewußtsein gebildet hat und jetzt das wahre Ausmaß erkennt, nämlich, dass das System nicht trägt, so ist das Bewußtsein über die fehlende Tragfähigkeit des Papiergelds noch nicht genügend ausgeprägt." 

- Aus dem "Goldseiten-Forum"





3. Musterdepot
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Es kann natürlich auch sein -und diese Möglichkeit darf nicht unterschätzt werden- dass die Über-Freds, um das Vertrauen der Bevölkerung in das Schuldgeld zu bewahren, irgendwann in nächster Zeit, massiv die Zinsen anheben und so zur Rückzahlung des Schuldgeldes zwingen (weil die hohen Zinsen nicht mehr bedient werden können). Es würde eine große Geldknappheit und schlimme Deflation/Rezzession entstehen. Alle Menschen würden nach Schuldgeld verlangen, da die Schulden welche beglichen werden müssen, in eben dieser Schuldgeldwährung lauten. Wer Euro leiht muss Euro zurückzahlen. Wer nicht zahlen kann, wird enteignet.
Am Ende einer solchen Deflation würden die Schulden zu einem Teil bestehen bleiben, aber das "Geld" um diese abzuzahlen hätte sich aus dem Wirtschaftskreislauf verflüchtigt.
Erkennen Sie die Macht der Über-Freds? Sie können nur durch Zinserhöhungen alles "Geld" der Welt zum Rückzug aus dem Wirtschaftskreislauf zwingen, und somit alle Welt in eine Rezession bringen. Oder umgedreht, durch niedrige Zinsen Geld in den Wirtschaftskreislauf bringen - was Inflation bedeutet, und wir heute überall zu spüren bekommen. Die massiven Preissteigerungen sind einzig der Verfall des "Wertes" des Schuldgeldes.

Wir leben in einer Zeit großer finanzpolitischer Probleme, die durch das Schuldgeld entstanden. Auf der einen Seite haben wir bereits hohe Inflation, auf der anderen Seite schwächelt die Wirtschaft noch immer, besonders daran zu erkennen, dass es kaum Lohnsteigerungen gibt, die Reallöhne sogar sinken. Inflation plus Verarmung der Bevölkerung.

Da es in den Sternen steht, wie diese Misere in den nächsten Jahren ausgehen wird (entweder Hyperinflation - um die Schulden und die Probleme "wegzukaufen", oder Deflation - um den Scheinwert des "Geldes" zu bewahren) - da dies von uns normalen Freds nicht vorherzusehen ist, ist es vielleicht am besten, eine Doppelstrategie zu fahren. Nämlich auf beide Fälle vorbereitet zu sein.

Da machen sich die  Unzen Silber in unserem Musterdepot sehr gut gegen Inflation. Sie sind ein echter Wert, nicht wie Schuldgeld. Es wurde dafür Arbeit investiert um das Silber aus der Erde zu fördern und zu prägen. Echte Werte überstehen jede Inflation, sind in der Hyperinflation sogar besonders gefragt. (Man wundert sich also nicht, warum die Nachfrage nach Edelmetallen derzeit so hoch ist).

Jedoch sollte auch genug Cash vorhanden sein, da sammeln wir im Aktiv-Depot ja schon fleißig, und es drängt uns auch nichts dieses Bargeld auszugeben, denn vor Inflation sind wir schon geschützt, durch den Bestand an Silber.

Unser Depot ist aktuell etwa 120,- Euro schwer, ein sehr kleiner Reichtum. Gerde Leute, die wenig Geld haben, sollten in der heutigen Situation nicht viel riskieren und genau abwägen.  Die Währungen können jederzeit in Richtung Hyperinflation gehen oder aber auch eine massive Geldknappheit entstehen. Derzeit erleben wir beides, indem bei uns die Normalbevölkerung zunehmend verarmt. (Kaufkraft verliert). Inflation bei den Preisen, eher Stagnation oder Deflation bei den Löhnen. Traurig traurig, diese Verarmung breiter Bevölkerungsschichten liegt also auch mit am Schuldgeldsystem, weil ein Inflationssystem, und ohne Lohnsteigerungen führt Inflation langfristig zu Armut (im Sinne von Geldknappheit, was eigentlich Kaufkraftknappheit ist, denn Geld wird immer mehr, und dadurch immer wertloser).

In einer Hyperinflation jedoch würde, aller Wahrscheinlichkeit nach, sowohl der Preis für Gold und Silber, als auch die Nachfrage danach durch die Decke gehen. Wenn man weiß, dass es geschätzt derzeit nur etwa  ein bis zwei Milliarden Unzen Feinsilber auf der Erde gibt -nicht mal eine halbe Unze pro Erdenbürger- dann kann man sich vorstellen, wie begehrt und wertvoll diese bei einer weltweiten Hyperinflation werden könnten. Da eine Unze Silber derzeit nur etwa 14 Euro kostet, hat so auch ein jeder kleine Mann/Frau eine Chance sich vor Inflation abzusichern.

Optimal wären sogar Silber-Münzen, die gleichzeitig noch offizielles Zahlungmittel sind, so wie der "Maple-Leaf" oder auch 10-Euro-Silbermünzen. Bei einer Hyperinflation bleibt der Wert des Silbers erhalten (31Gramm bzw. 18Gramm), bei einer Deflation bleibt der aufgeprägte Nennwert erhalten (5Can.$ bzw. 10 Euro).  

Wir können also unser natur-reich-Musterdepot derzeit seelenruhig anschauen. Wir haben sowohl Schutz vor Inflation, als auch Deflation. Zudem hat sich der Preis unserer Münzen auch schon recht schön erhöht, was natürlich auch an der verringerten Kaufkraft des Euros liegt. 

Lehnen wir uns also etwas zurück, gerde in der kommenden Weihnachtszeit, machen wir uns keine allzu großen Sorgen. Und wenn die Politiker mal wieder von Staatsverschuldung reden, können wir mit einem anderen Blick auf das dumme Geschwätz schauen. Oder einfach den Fernseher ausschalten.




Soweit mal zum Thema Geld,
ich hoffe ich werde Sie in den nächsten Ausgaben des natur-reich-Briefes nicht mehr all zu doll nerven.
Es musste aber einfach mal etwas zu der wahren "Natur" unseres heutigen Geldes gesagt werden und besonders zum Thema Schulden / Staatsschulden.
"Natur" des heutigen Geldes in Anführungsstrichen, weil es völlig widernatürlich ist. Natürliches Geld ist Wertgeld. Schuldgeld ist völlig künstlich erschaffen, Schuld existiert in der Natur nicht einmal. Werte schon.

"In der Natur gibt es keine Armut, Armut hat der Mensch erfunden"





Ich wünsche Ihnen eine streßfreie Adventszeit,
bis zur nächsten Ausgabe,


ronny 




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Ronny Franz
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