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Ausgabe 16
 

vom 17.02.2008


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."



Inhalt:

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1. der Mangel in Deinem Leben
2. Zitat des Tages
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1. der Mangel in Deinem Leben
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ICH bin der Mangel in Deinem Leben. Du kennst mich nur zu gut - glaubst Du zumindest. Schließlich trete ich seit Deinen Kindestagen immer wieder in Erscheinung. Du magst mich aber nicht, und Du verurteilst mich, Situationen in denen ich auftrete oder gleich Dein ganzes Leben, wenn ich sehr oft auftrete. Du fragst Dich manchmal, warum es ausgerechnet DU sein musst, zu dem ich komme, nun, nicht nur Du bist es. Ich komme zu einer Unzahl von Menschen, und die meisten reagieren auf mich genau so wie Du. Sie mögen mich nicht, sie hassen mich, sie hassen ihr Leben in dem ich bin. Das finde ich leider immer sehr traurig.

Weißt Du, es ist ja nicht so leicht der Mangel zu sein und von allen missachtet und beschimpft zu werden. Dabei meine ich es ja gar nicht böse mit den Menschen. Ich trete ja nur in ihr Leben, um ihnen wahre Tugenden zu lehren: Dankbarkeit und Bescheidenheit. Aber wer will davon schon etwas wissen? Die Menschen denken ja immer, wenn es ihnen an irgend etwas Speziellem mangelt, dann müssen sie es "auffüllen". Zum Beispiel, wenn es ihnen an einem schönen Auto mangelt, dann wollen sie ein schönes Auto. Mangelt es ihnen an Geld, dann wollen sie Geld. Mangelt es an einem Partner, dann ... . Und so weiter. Ich trete in unendlicher Vielfalt in Erscheinung, bin aber doch immer der EINE Mangel. Anstatt mich so zu sehen, wie ich bin, einfach als der eine Mangel, sehen sie nur die Vielfalt in der ich erscheine. Und anstatt zu begreifen, dass ich den Menschen etwas geben will, denken sie, ich nehme ihnen etwas weg. Glaub mir, der Mangel zu sein ist schon keine leichte Aufgabe, aber dennoch - eine dankbare.

Ja, es ist tatsächlich so, dass ich den Menschen etwas geben will. Ich möchte sie unterweisen, lehren - wenn man das so sagen kann. Das ist natürlich schwer zu verstehen, was will Euch der Mangel schon lehren? Nun, wenn ihr nicht lernen wollt, und blind seid für euren GEIST, dann erscheint das natürlich alles sehr unverständlich.
Es ist halt auch kein Wunder, dass ihr nur in materiellen Bahnen denkt, wenn eure Wissenschaftler ständig behaupten, Geist, Seele oder Bewusstsein entstehen erst durch den Körper. So erhebt ihr stets das Materielle über das Geistige, denn ihr glaubt, dass Materie die Grundlage ist. Dabei ist es eher umgekehrt. Eine Analogie wird Dir dies aufzeigen: Die Geschichte, die ein spannendes Buch erzählt, entsteht nicht erst dadurch, dass das Buch gedruckt wird. Sie ist vielmehr vorher schon da, und erst durch ihr Dasein formt sich das Buch in seiner materiellen Erscheinung. Und so ist es auch mit dem Buch des Lebens des Menschen, was jetzt nicht heißen soll, dass Eure Geschichte vorherbestimmt ist, aber, dass dem Materiellen etwas Geistiges zugrunde liegt. Ebenso sollte geklärt sein, dass der Tod nicht die Auslöschung des "menschlichen Geistes" ist, sondern lediglich seines materiellen Ausdruckes - des Körpers. Auch Bücher in ihrer materiellen Form verfallen und "sterben", aber den Geist, die Geschichten, gab es vorher schon und gibt es hinterher auch noch.

Ist das denn so schwer zu verinnerlichen? Ihr seid Geist, geistige "Wesen", nicht materielle Körper. Der Grund warum die Welt um Euch herum ist, ist, damit ihr Euch entwickeln könnt. Nun, das habt ihr teilweise sogar begriffen. Da ihr aber gemeinhin glaubt, ihr seid hauptsächlich Materie, ist das, was ihr fast ausschließlich entwickelt, das Materielle. Und selbst wenn ihr Euch "bildet", dann meist zum Zwecke einer späteren materiellen Entwicklung. Und genaugenommen ist das, was ihr "Bildung" nennt, sogar ebenfalls rein materiell.

Puh, es ist wirklich nicht einfach der Mangel zu sein, und zu versuchen, hier schier Unerklärliches zu erklären. Aber ich will es weiter versuchen. Bitte behalte Deinen offenen Verstand und erkläre nicht von vornherein das was ich hier erzähle für Blödsinn.

Du hast nun also gehört, ihr Menschen seid Geist, nicht Körper. Und die Welt ist um Euch herum, zu Eurer Entwicklung. Also zu Eurer geistigen Entwicklung - denn nur das seid ihr. Ich als Mangel trete nun -wie so viele andere die es gut mit Euch meinen- in Euer Leben, nicht, um es Euch an etwas mangeln zu lassen, um Euch zu ärgern oder damit ihr lernt, den Mangel zu füllen. Wenn ich das täte, wäre meine Aufgabe eine Leichtigkeit. Was der Grund meines Erscheinens in Eurem Leben wirklich ist, ist das, worauf ihr nie kommt. Wahrscheinlich, weil es zu einfach, zu offensichtlich ist, aber gleichzeitig auch zu schwierig: Ich, der Mangel, trete in Eurem Leben auf, um Euch zu zeigen, dass es Euch an etwas mangelt! Das ist der Grund meiner Arbeit. Nur wie soll ich Euch je beibringen, an was es Euch wirklich mangelt? Ihr seht ja immer nur meine Auswirkungen, nie meinen Hinweis. Ihr denkt, es mangelt Euch an Geld, Auto, Partner oder Gesundheit, aber wenn ihr das alles habt, und ich dann erneut in Erscheinung trete, und es Euch an etwas Neuem mangeln lasse? Manchmal finde ich es schade, dass ich mit Worten allein Euch nicht lehren kann, an was es Euch wirklich mangelt. Daher muss ich immer und immer wieder in Eurem Leben auftreten. Bis ihr lernt, dankbar zu sein. Denn all die Zeit Eures Mangels war es nur dies, an was es Euch wirklich mangelte.

Leider wollen die meisten Menschen nicht dankbar sein. Oder sie meinen, Dankbarkeit sei es zu sagen: "Ich danke, dass..." oder "Ich bin dankbar für...". Oder sie glauben, sie wären dankbare Menschen, weil sie alles verdient hätten, oder Gedanken haben wie "ich danke dir für" oder "ich bin dankbar für...". So schwer es zu verstehen sein mag, aber selbst die Menschen, die fest überzeugt sind, dass sie dankbar sind, sind es doch nur von Verstandes wegen. Denn all das ist keine Dankbarkeit. Es sind Worte, oder Gedanken, oder Überzeugungen - das ist es, was die Menschen haben. Oh, und davon haben sie zuhauf.
Aber die Dankbarkeit von der ich rede, sind keine Worte und auch keine Gedanken, es ist einfach Dankbarkeit. Die reine Dankbarkeit. Worte sind immer noch materiell, selbst Gedanken - wenn auch auf einer anderen Ebene. Ihr seid aber in Wahrheit geistige "Wesen", und daher ist die wahre Dankbarkeit auch etwas rein Geistiges. Ihr könnt sie nicht denken oder aussprechen, oder von ihr überzeugt sein. Und daher kann sie Euch auch nicht gelehrt werden, wie ihr Dinge in der Schule gelehrt bekommt, denn dies führt lediglich zu Überzeugungen. Die einzige Möglichkeit, wie ihr die wahre Dankbarkeit wirklich lernen könnt, ist, sie muss aus Euch, aus Eurem Innersten Sein heraus GEBOREN werden. Nur so kann in Euch Dankbarkeit entstehen. Und sie kann nicht aus Euren Gedanken geboren werden, denn Denken ist nicht Dankbarkeit - ein Ahornbaum bringt keine Äpfel hervor.

Nun, wie also kann die Welt um Euch herum Euch zu eurer (geistigen) Entwicklung verhelfen, wenn Worte, Gedanken oder alles Materielle Euch das nicht lehren können, was ihr selbst in Euch gebären müsst?
Vielleicht seht ihr nun, dass es ein ziemlich schwerer Job ist, der Mangel zu sein. ICH bin dazu da, um das, Euch zu lehren. Etwas aus Euch selbst zu gebären, etwas in Euch zum Wachstum zu bringen, was ihr nicht sehen könnt. Nun, wie soll ich das denn machen, wenn Worte es nicht können? Gedanken es nicht können? WIE? Wie kann man Menschen Dankbarkeit lehren? Das ist der Grund warum ich es Euch in Eurem Leben mangeln lasse. Ich meine es nicht böse! Ich habe mich dazu verpflichtet, einem jeden von Euch diese große Tugend zu "lehren", und wenn ich noch so viel Hass von Euch auf mich ziehe. - Ich tue es FÜR Euch.
Ich möchte EUCH helfen Euch geistig zu entwickeln, geistig zu WERDEN. Wie soll ich das denn machen, wenn nicht so? Wenn ich als Fülle und Überfluss in Euer Leben treten würde, wer könnte denn dann in sich Dankbarkeit gebieren? Natürlich hättet ihr dann alle ein schönes Leben, aber in Eurem Wesen würdet ihr Euch nicht weiterentwickeln. Ihr würdet die Fülle nie finden oder sehen können, weil ihr den Mangel nicht kanntet.


Und so trete ich in Euren Leben auf. Und es tut weh, zu sehen, wie so viele Seelen so viele Qualen erleiden, nur um am Ende zu WERDEN - geistig zu "wachsen".
Meist reicht ein einziges Erdenleben nicht einmal aus, und der Seele, die in diesem Erdendasein keine tiefe Dankbarkeit gebieren konnte, einfach weil es eine zu schwere Herausforderung war, wird nun in einem weiteren Leben die Chance gegeben. Tatsächlich gibt es diese Chance immer unendlich oft. Daher gibt es auch keinen Druck, keiner ist oder geht verloren im Universum. Jedoch die "Lehrmethoden" ändern sich stets ein wenig, müssen sie, denn keine Seele ist wie die andere und wenn die Unterweisungen in jeder Inkarnation gleich wären, würden auch die späteren nicht fruchten, wenn schon die erste versagte.
So mag ein Bürger einer westlichen Industrienation, dem es materiell sehr gut geht, der aber die Dankbarkeit nicht lernen kann -weil der Mangel in seinem Leben nur zur Gier führte- so mag dieser sich in seiner nächsten Inkarnation eine neue Lehr-Situation von anderer "Qualität" suchen. Er wird vielleicht in einem eher armen Land wie Rumänien als armer Arbeiter versuchen Dankbarkeit zu lernen. Der Mangel hier wird weitaus stärker sein, als in seinem anderen "Leben vorher". Fruchtet nun auch diese neue Situation nicht in seinem Werden, so ist dies jedoch keineswegs schlimm. Er bekommt eine neue Chance, es gibt immer eine neue Chance, vielleicht dann als bettelarme Inderin ohne Arbeit. Wieder werde ich als Mangel im Erdendasein der Seele noch grundlegender in Erscheinung treten. Jedoch hilft auch dies manchmal nicht, die Dankbarkeit in dieser Seele zu gebären. So mag sie allein aus dem Grund viele Kinder wollen, um mehr Hände zum Betteln in der Familie zu haben. Alles, was hier aber wieder (von ihr) gemacht wird ist, zu versuchen, die Erscheinung des Mangels (hier Armut im weitesten Sinne) zu füllen.
Das kann dann leider sogar soweit gehen, dass diese Seele, in ihrer Verzweiflung(!), einem ihrer Kinder die Augen aussticht, denn einem blinden Bettler wird mehr gegeben als einem Sehenden, und, bedenken wir, er bettelt nicht nur für die Mutter, er muss dies für die gesamte Familie, vielleicht acht oder zehn hungrige Mäuler!
Und wenn so doch immer noch keine Dankbarkeit in der Seele der Inderin geboren wird, obwohl ich noch so groß erscheine, so wird nun doch eines immer stärker, bis es hervorbricht: Der Schmerz. Und Tränen sind es, die beginnen ihre Sicht zu waschen.
In einem weiteren Erdendasein erhält sie wieder eine neue Chance großartig zu werden: Dankbarkeit zu erschaffen. Ich möchte noch einmal betonen, es gibt unendlich viele Chancen - es gibt kein "muss", keinen Druck. Sie wird nun vielleicht dürstend in der Wüste stranden, bis sie am Ende ihrer Kräfte eine winzige Wasserstelle findet und ein paar Schlucke trinken kann, und dann vielleicht mit schluchzendem Herzen und weinender Seele in sich -ja sich selbst als- "DANKE" spürt!

Irgendwann, wird jede Seele die Dankbarkeit finden, sie IN SICH gebären, aus ihrem Geist, ihrem wahren Sein, in ihr wahres Wesen. Das ist, wofür ich da bin. Glaubt mir, ich sehe keinen Menschen gerne leiden, aber ihr glaubt nicht, was es für eine Freude ist, wenn nach Äonen-langem Mangel und unzähligen Inkarnationen Eine(r) in sich die Dankbarkeit gebiert. Es ist die größte Freude, die man haben kann, beizuwohnen wenn eine Seele einen Teil ihres Wesens gebiert, in sich selbst aus dem Selbst.

Wahrlich, es ist keine leichte Aufgabe der Mangel zu sein, in Dein Leben zu treten und Dich leiden zu sehen. Aber dennoch, es ist eine dankbare. Denn auch Du wirst einst die Dankbarkeit in Dir erschaffen, so wie es Gott selbst nicht besser könnte.

Dich auf diesem Weg zu begleiten, ist, wofür ich da bin.






2. Zitat des Tages
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"Verzweiflung ist auch Mangel an Dankbarkeit."

- Hans Kudszus


 

 

 

 


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