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alternative Ansichten - Vermögensaufbau - Naturgesetze


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Ausgabe 22
 

vom 17. 09. 2008


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."



Inhalt:

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1. Unglaubliche Ungleichgewichte: USA-Staatsbankrott
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Liebe Leser,

 

zuletzt hatte ich geschrieben, dass ich in dieser Ausgabe einige "Ungleichgewichte" etwas genauer beleuchten will. Für alle, die die letzte Ausgabe nicht gelesen haben hier der Link zum Archiv des natur-reich-Briefes, wo Sie alle Ausgaben noch einmal finden können: www.natur-reich.de/archiv.htm

Als kleine Erinnerung will ich hier nochmal ein paar Punkte aus der letzten Ausgabe anführen:

Gesetz des Ausgleichs:

"Eine Flut ist etwas, was zu viel ist. Es wird ausgeglichen. Eine Flut führt immer zum Rückgang, zur Ebbe. ...  Durch Verschleudern und Verprassen kann man keine Armut überwinden.  Man erschafft sie."

"Berge werden von der Natur immer abgetragen, Löcher werden immer gefüllt.  Durch die Aufnahme von Schulden versucht man, schneller an Besitz zu kommen, als der natürliche Lauf der Dinge ist. Der Reichtum der eigenen Zukunft wird dadurch in die Gegenwart vorverlegt. So baut man in der Gegenwart zwar einen schönen Berg, aber in der Zukunft entsteht ein tendenzielles Vakuum, ein Loch. Der Mensch fällt dann in sein eigen gegrabenes Loch.  Auch so kann gefüllt werden."

 

Nun einaml zu einem "Ungleichgewicht" der Welt. Ich wollte hier erst über mehrere verschiedene "Ungleichgewichte" schreiben, aber dafür war dann zu wenig Platz in dieser Ausgabe.  Falls Sie sich wundern, warum ich Ungleichgewichte in Anführungszeichen setze, dann, weil es wirkliche Ungleichgewichte nicht gibt. In der Natur und in der Welt herrscht immer ein Gleichewicht. Denn ohne Gegendruck gibt es keinen Druck. 


USA - Bankrott

Ich bin kein Feind der USA und will sie auch nicht schlecht machen. Noch richtet sich meine jetzige Berachtung gegen jeden Amerikaner. Nicht der Bevölkerung der USA, sondern dem Staat als Ganzes will ich mich hier einaml zuwenden.

Die Geschichte der USA ist geprägt von Arroganz, Gier und daher auch Kriegen auf breiter Ebene: Es begann mit dem Diebstahl von Land, der Ermordung von Millionen Indianern, der Auslöschung der Büffelheerden. Dann kamen die Versklavung von unzähligen Afrikanern, Unabhängigkeitskrieg (würde man heute Terrorismus nennen), Bürgerkrieg, Krieg gegen Spanien, zwei Weltkriege, Atombombenabwürfe, Koreakrieg, Vietnamkrieg, Irak, Kalter Krieg. Finanzkrieg, "Krieg gegen den Terrorismus". Demnächst dann womöglich noch Irankrieg. Forschung an A, B, und C-Waffen, Test derselben. Folter, Mord, Gehirnwäsche, Lug und Betrug.

Die Geschichte der USA ist die Geschichte der "Wir sind die Größten" und "Wir haben nur das Beste verdient", "Wir kommen zuerst" - Ideologie.  Es ist die Geschichte unglaublicher, gigantischer Arroganz gegenüber anderen Staaten, Kulturen und der Natur.

Ich weiß, es gibt ganz viele Amerikaner, die nie so gedacht haben, nie so waren, anders sind, als ihre Führung und das Auftreten ihres Staates. Das bestreite ich nicht und finde es auch sehr gut. Worum es mir hier geht, ist, wie gesagt, nicht der kleine Amerikaner, sondern ich möchte einen Blick auf die Gesamtheit USA werfen. 

Diese Gesamtheit USA zeigt ein Jahrzehnte langes arrogantes Auftreten. (eigentlich noch länger).
In den letzten Jahren hat sich dies noch zugepitzt. Der Zerfall der Sowjetunion bestärkte die USA darin, sich als der "König der Welt" zu fühlen - die Amerikaner, diejenigen, die durch ihre harte Arbeit alles gewonnen und daher auch alles verdient haben - so die Ideologie. 
Oder anders gesagt: Ein Land der puren Gier.

Gier jedoch richtet sich immer nach außen hin. 
Ein gieriges Land wird expandieren, eroberen, versklaven. Es wird andere belügen, stehlen und betrügen. Das ist das, was die USA seit Jahrzehnten tun. Beispiele? Kein Prolem:  
Die USA haben nicht mehr genug Öl für sich selber, also sichern sie sich die Gebiete, wo es Öl gibt: Saudi-Arabien, Irak, demnächst Iran, um die Ecke ist ganz "zufällig" auch Georgien, was seit mehreren Jahren vom US-Geheimdienst unterwandert wurde.
Was bekommen diese Länder im Gegenzug für das Öl von den USA? Hmm, Geld? Sicherheit? Freiheit? - Wie es offiziell heißt? Welches dieser Länder ist frei? Ich will es aussprechen: Alle Länder, von denen sich die USA etwas holen, sind Knechte der USA. Zu Erkennen am Verhalten dieser Länder. Ein freies Land würde sich anders verhalten. 
Die USA importieren heute mehr Waren, als sie exportieren. Und zwar in einer Größenordnung von etwa 50 Milliarden Dollar. 
Pro Monat! 
Wie anders soll man das bezeichnen, wenn nicht als Gier? Gut, sie bezahlen für diese Waren. Aber wo kommt das Geld her, mit dem sie bezahlen? Wo kommt es her, wenn jeden Monat das Geld ins Ausland fließt, die Waren aber in die USA? Denken Sie mal darüber nach. Könnte es sein, dass es einfach frisch aus der "Druckerpresse" kommt?

Gier richtet sich nach außen, und Gier ist es, was die "Könige der Welt" immer antrieb. Das Römische Reich hatte auch diesen Antrieb. Es ging um Macht, darum, die Größten zu sein und andere für sich arbeiten zu lassen, andere zu unterwerfen. Rom "importierte" unendlich viele Waren, während es nicht in der Lage war, etwas zu geben. "Importierte" in Anführungsstrichen, weil diese "Importe" tatsächlich nichts weiter waren, als Zwangsabgaben. Man nennt es auch Diebstahl.

Ich bin nicht der erste, der die heutige USA mit dem Römischen Reich vergleicht, aber der Vergleich ist so treffend, dass man ihn einfach nicht übergehen kann. Rom kümmerte sich in seiner Gier nur noch nach außen hin, um seine Umgebung, die Unterwerfung von Ländereien, Versklavung, den möglichst höher werdenden Warenstrom aus dem Ausland, den "Provinzen".  Es betrieb Füllerei, und den Römern ging es durch diese Füllerei so überschwänglich gut, dass sie glaubten die Könige der Welt zu sein. (USA) 

Doch das Gesetz des Ausgleichs griff auch in Rom.

Weil sie sich (in ihrer Gier) nur um die Unterwerfung ihrer Umgebung kümmerten (schließlich kam ja auch alles was man konsumierte von außen - selbst herstellen brauchte man nur noch Waffen), eben darum weil sie den Blick nur nach außen richteteten, verloren sie den Blick für sich selbst. 
Und so begann das römische Imperium zu verfallen. 
Nicht, weil es von außen her erledigt wurde. Es begann von innen heraus zu verfallen. 

Die eigene Produktion verlor zusehnds an Schwung, schließlich kamen alle Güter, die man brauchte, viel billiger aus dem Ausland. Dadurch verfiel auch die Moral, weil man ja "beste und mächtigste" Nation der Welt war. 
Um das Volk ruhig zu stellen wurden "Brot und Spiele" eingeführt (heute sind das "Steuererleichterung", Sozialhilfe und Fernsehen).  Als dann dem römischen Staat das Geld ausging, begann man, den Gold- und Silbergehalt der Münzen zu verringern. Man konnte dann die doppelte Anzahl Münzen prägen vom selben Goldgehalt. Und was einmal geht geht auch nochmal. Also tat man diese Praxis später immer wieder, bis irgendwann nichts mehr von diesen echten Werten im Geld enthalten war - und ohne enthaltenen Wert wurde das Geld ... Na? Wert-los. 
So wurde über die Jahrhunderte selbst das römische Geld zerrottet - von innen heraus. Und dies betraf auch alles andere. Alles begann sich von innen heraus aufzulösen, wurde schlechter, bis das gesamte Imperium zerfiel. Denn ohne innere Stärke gab es auch keine nach außen gerichtete Stärke mehr. Und so neigte sich das Römische Reich dem Ende entgegen.

Alles, wirklich alles dieser Geschichte kann man auf die USA übertragen. Das Gesetz des Ausgleichs beginnt zu wirken. So wie Rom zerfiel, so beginnt heute die USA zu zerfallen. Weil sie in ihrer Gier den Blick für sich selbst verloren haben! Sie ließen es zu, dass ihre Währung verrottet und  führten Brot und Spiele ein.  Der Dollar verrottet seit Gründung der Federal Reserve im Jahre 1913. Damal hatten 23 Dollar die Kaufkraft von etwa einer Unze Gold. Und der Dollar war gleich einer bestimmten Menge Gold. (Durch Gold "gedeckt").  Heute braucht man etwa 750 Dollar für die selbe Menge Gold. Das Gold hat sich nicht verändert.  Wie anders kann man es also bezeichnen, wenn nicht als die Verrottung der Währung? 
Brot und Spiele sind heute das Ruhigstellen und die Verblödung der Bevölkerung durch gleichgeschaltete Medien, Fernsehen, Presse und dem Gelaber von "Freiheit" und dass man natürlich "alles tun werde". 
Verrottung der eigenen Wirtschaft gibt es heute daher, weil unglaubliche Warenmengen aus dem Ausland kommen. Riesige Militärkosten, die bald nicht mehr bezahlbar sein werden. Verrottung der Infrastruktur, der öffentlichen Einrichtungen. Die normalen US-Häuser sind heute so schlecht und billig gebaut, dass sie nicht mal einen Hurrican überstehen, die Gasleitungen unter den großen Metropolen sind tzeilweise über 100 Jahre alt, das Stromnetz völlig marode. Alles verrottet. Alles wie am Ende des Römischen Reichs.

Es gibt noch einen vorzüglichen Vergleich zwischen Rom und Washington:
 Das Römische Reich brachte ziemlich schwachköpfige Führer hervor, wie zum Beispiel Nero, der Rom anzünden ließ...    

 

Die USA haben sich während der ganzen letzten Jahrzehnete, besonders zur Zeit nach Kennedy fast kaum noch um sich selbst gekümmert. (Clinton war eine kleine Ausnahme).  Ihre Gier (ihr Blick) richtete sich nach außen. Und so begann der eigene Zerfall. Und so schürten sie den Hass der "Außenwelt" auf Amerika. Die Menschen aber, die sie mit ihren Füßen zu Boden warfen um ihre voller Arroganz anschwellende Brust weit heraus zu strecken, die nennen sie heute Terroristen. Natürlich ist niemals die USA verantwortlich für alles, was ihr widerfährt. Natürlich nicht, es sind immer andere.  "Wer nicht für uns ist ist gegen uns"-Bush.


Wenn die USA so weitermachen, werden sie untergehen. Sie verrotten von innen heraus.
Das ist meine Prognose und meine Hoffnung auf Gerechtigkeit. Und es sollte der Ausgleich sein.
Ich hoffe nur sie zetteln vorher nicht noch ihren letzten großen Krieg an, dessen Beginn - wie immer in der Geschichte - natürlich der Gegenseite in die Schuhe geschoben wird.

Arroganz führt schlussendlich immer zum Untergang. Das war bei Hitler so, das war bei der Sowjetunion so, bei Rom, bei Napoleon.

 

Wann immer man die Wahl hat, oder nicht weiß was am Besten wäre zu tun, dann sollte man das tun, was am wenigsten Arroganz beinhaltet. Denn Arroganz - Übermut, Gier, unterliegen - wie alles - dem Gesetz des Ausgleichs.
Denken Sie z.B. daran, wenn Sie mal wieder einen Politiker reden hören. Betrachten Sie ihn nach der Größe seiner Arroganz. Je größer diese ist, desto schlechter ist es für das Land, wenn er regiert. Und: Ein guter Politiker, kümmert sich hauptsächlich um sein eigenes Land! Seine Bevölkerung!  Wer sich nach Außen orientiert, verrottet von innen heraus!  Das sollten wir vom Römischen Imperium gelernt haben. 
Denken Sie mal drüber nach.

 

Noch etwas kommt bei den USA hinzu:
In den letzten Jahren und Jahrzehnten wird das Land von immer zahlreicheren und heftigeren "Umwelt-Katastrophen" heimgesucht. Gerade in den letzten Jahren gab es eine große Anzahl schwerster Hurricans, Tornados, Flutkatastrophen und Walbränden. Und es scheinen immer mehr zu werden.
Manche bezeichnen dies als "die Rache der Natur". Mir persönlich gefällt das Wort "Rache" nicht. Die Natur kennt keine Rache. Es gibt keine Rache in der Natur. Rache ist eine rein menschliche Gefühlsäußerung, eine "Idee" des Vertandes, basierend auf Angst.
Die Natur hasst uns nicht. Wir sind ihre Kinder.
Das, was hier gemeinhin als Rache bezeichnet wird, ist tatsächlich ein Aspekt des Ausgleichs, welcher heute stattfindet.

Sehen Sie sich das Römische Reich an, dann die USA und dann Ihre eigene oder unsere Nation, wie sie heute ist. Dann bekommen Sie eine Ahnung, wo es in Zukunft vielleicht hingeht.
Genau so können wir auch unser Leben betrachten. Richten wir unseren Blick zu sehr nach außen? Könnten wir Gefahr laufen, von innen heraus zu verrotten.?  

 

Zurück zur USA.
Und dieses Thema ist ernst und hochaktuell - und hat Sprengstoff für die ganze Welt. 

Vor etwa sechs Wochen habe ich gelesen, dass die USA ihre maximal zulässige Staatsverschuldung auf 10,6 Billionen Dollar erhöht haben.

Zur Information muss ich hier anführen, dass es in den USA - im Gegensatz zu Deutschland - eine gesetzliche Obergrenze für Staatsverschuldung gibt. Allerdings ist diese Grenze eine "weiche", denn der US-Kongress kann diese durch Abstimmung erhöhen. Und dies hat er anscheinend wieder mal getan. Was soll er auch sonst machen - entweder Schulden erhöhen, oder Bankrott erklären.
Hier einmal die US-Staatsverschuldung nach Jahren aufgelistet:    (Quelle: http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/schuldp/usa/usa0.htm#Tabelle:)


Jahr       Schulden

1965      320 Mrd. $
1970      389
1975      576
1980      930
1985    1.945
1990    3.233
1995    4.973
2000    5.674
2005    7.932
2008    ca. 9.600  Mrd., stark steigend!


Wenn man diese Auflistung ein klein wenig studiert, erkennt man, dass die Schuldenlast der USA in immer schnellerem Tempo wächst.
Während den zehn Jahren von 1965 bis 1975 ganze 256 Mrd. Dollar neue Schulden hinzukamen, so waren es während der zehn Achtziger Jahre schon  2.303 Mrd. $  neue Schulden.
Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Zwei Billionen Dollar neue Schulden innerhalb von zehn Jahren! 

In den zwanzig Jahren von 1980 bis Ende 2000 ist die US-Staatsverschuldung von 0,9 Billionen auf sage und schreibe 5,7 Billionen $ gewachsen.

Zum Amtsantritt von Präsident George W. Bush, im Jahre 2001, belief sich der Schuldenberg auf etwa 5,8 Billionen Dollar.

Heute, Herbst 2008,  sind es knapp 10 Billionen Dollar. Das sind vier Billionen Dollar neue Schulden innerhalb von knapp acht Jahren!

Man sollte sich mal vor Augen halten: In der gesamten Geschichte der USA  fielen bis zum Jahr 1970 gerade einmal 389 Milliarden Dollar Schuldenlast an. Dieser Betrag kommt heute in ein paar Monaten hinzu!


Ich möchte Ihnen mal den riesigen Berg von 10 Billionen Dollar US-Staats-Schulden an einem Beispiel erläutern:

Wenn die USA eine Maschine bauen würden, die jede Sekunde einen Dollar Schulden tilgt, was schätzen Sie, wie lange diese Maschine laufen müsste, bis 10 Billionen Dollar abgezahlt sind?

Ein paar Jahrzehnte?
Hundert Jahre?
Tausend???

Sie müsste über dreihundertsiebzehtausend Jahre lang laufen!  317.000 Jahre lang!!!   (ich hoffe ich hab micht verrechnet...  Irrtümer vorbehalten)
Rechnen Sie gern nach.

Ok, das kann sich keiner vorstellen. Sagen wir, die Maschine, die die Schulden zurückzahlt, würde jede Stunde sage und schreibe eine Million Dollar zurückzahlen. Jede Stunde eine volle Million!  
Wie das gehen soll? Fragen Sie mich nicht, das geht nicht. Keine Nation könnte jede jede Stunde eine Million Schulden rückzahlen. (Es sei denn man druckt viele bunte "Geld"-Scheine, wo drauf steht "1 Million Dollar".)  Aber nehmen wir einfach spaßeshalber an, die Maschine würde funktionieren und tatsächlich echte harte Dollar zurückzahlen. Dann müsste diese Maschine immer noch etwa 1140 Jahre lang laufen.  1140 Jahre lang - und jede einzelne Stunde davon müsste eine Million Dollar bezahlt werden!!!

Unmöglich?

Sie haben es erfasst.

Es ist unmöglich.

Die USA sind demnach bankrott. Die Schulden sind unmöglich zurückzuzahlen. 
Selbst der ehemalige stellvertredende US-Finanzminister Paul Craig Robert sagt dies klipp und klar.  Sehr lesenswert, auch, was er über den Georgien-Konflikt sagt:

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr3536-vom-2582008/die-usa-sind-keine-supermacht-sondern-eine-bankrotte-farce/


Die größte Wirschaftsmacht der Welt ist bankrott.

Hören Sie die Nachrichten, wie eine US-Bank nach der andern Peite geht? Die beiden Mega-Immobilien-Finanzierer Fannie Mae und Freddy Mac sind auch schon pleite und konnten nur durch die Übernahme das Staates "gerettet" werden. Oder verständlich ausgedrückt: Die Schulden der beiden Unternehmen wurden verstaatlicht und damit auf den Steuerzahler übertragen.
Es lebe die Freiheit! Wir befinden uns in den USA, möchte ich mal anmerken, das "Land der Freiheit"!
Wie tief ist es gesunken, wenn riesige Unternehmensschulden auf die Masse der Bevölkerung abgewälzt werden müssen?!!!
 Ja "müssen", denn man spricht davon, hätte der Staat Fannie Mae und Freddy Mac nicht gerettet, dann würde der Zusammenbruch der beiden Super-Hypothekenbanken eine Kernschmelze im US-Finanzsystem auslösen! 

Nein, ich male nicht schwarz, was ich hier schreibe sind Tatsachen. Alle Zahlen und Rechenbeispiele sind nachprüfbar und für jeden zugänglich. 

Nebenbei bemerkt hat sich die Schuldenlast des Staates durch die Übernahme von Fannie und Freddy mal eben weiter um mehrere hundert Milliarden Dollar erhöht und sollte derweil tatsächlich im Bereich von 10 Billionen Dollar oder bereits darüber angekommen sein.

 

Seien Sie vorsichtig, dem US-Dollar könnte irgendwann in sehr naher Zukunft eine "Währungsreform" bevorstehen, denn die Schulden sind unabzahlbar. Ähnlich den deutschen Schulden in den Jahren 1922/1923.
Jedoch könnten die Verrückten, die derzeit die USA lenken, auch irgend etwas anderes als eine Hyperinflation aushecken. Denken Sie daran, die USA - ein Land, dass seit jeher gelogen, betrogen, gestohlen und geknechtet hat. 
So haben die USA vor kurzem noch eine riesige Summe der heute wertlosen US-Hypothekenpapiere an europäische Banken verkauft, wodurch die Europäer die entstandenden Verluste zu tragen hatten und auch hier viele Banken Probleme bekamen (IKB, Sachsen-LB, KfW, UBS). Aber natürlich lag das auch an den Idioten, die diese Papiere haben wollten und kauften. 
Erst vor zwei Tagen, als die US-Bank Lehman Brothers Konkurs machte, schickte die deutsche Staatsbank KfW denen noch 300.000 Millionen Euro aus Deutschland  über den Atlantik - der Pleite noch hinterher. Der deutsche Steuerzahler wird wohl wieder einmal für das völlige Versagen der KfW-Manager und -Verantwortlichen büßen müssen.

 

Um den Rahmen dieser Ausgabe nicht zu sprengen, möchte ich hier vorerst abschließen. Ich werde in der nächsten Ausgabe aber daran anknüpfen. 

 

Zum Abschluss für heute bleibt mir zu sagen:
Richten Sie Ihren Blick auf sich und Ihre Liebsten. Denn um uns herum - im "Außen", könnte in naher Zukunft das Welt-Finanzsystem hochgehen. Hoffentlich geht das dann wenigstens ohne Krieg ab. Aber ich befürchte nichts gutes. Die USA stecken mehr Geld im Jahr ins Militär als alle anderen Nationen der Welt zusammen. Warum nur? ...

Es gibt aber auch Hoffnung. Nämlich das Gesetz des Ausgleichs sagt auch: Kein Vorteil ohne Nachteil. Kein Nachteil ohne Vorteil.
So beinhalten die schlimmsten Krisen und die größte Mißwirtschaft auch den Samen für Neues Gedeihen.
Dies wird eines der Themen der nächsten Ausgabe dieses Rundbriefes. Außerdem werde ich dann einen Blick auf das natur-reich-Musterdepot werfen, denn dann wird unser Sparziel erreicht werden (einen Euro Sparbeitrag pro Woche, ein Jahr lang, Jahrestag).

 

bis dahin

ronny f.

 

 

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Ronny Franz
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