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alternative Ansichten - Vermögensaufbau - Naturgesetze


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Ausgabe 23
 

vom 26. 10. 2008


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."



Inhalt:

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1. Das natur-reich-Musterdepot, Aktualisierung
2. Zitat des Tages
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1. Das natur-reich-Musterdepot, Aktualisierung
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Liebe Leser,

ich hatte an dieser Stelle einen Text über die Finanzkrise und den Wahnsinn des heutigen Geldsystems vorbereitet. Dieser sollte den Lesern die "Augen öffnen".  Ich habe dann aber beschlossen, diesen Text hier nicht zu veröffentlichen. Das Problem war, dass ich die letzten Tage und auch Wochen sehr depremiert war. Wer sich einmal richtig intensiv mit dem heutigen Geldsystem beschäftigt, der muss zwangsläufig zu der Anscht gelangen, dass dieses System oft grundlegender Betrug am ehrlichen Sparer, ehrlichem Bürger und vor allem Arbeiter ist. Da ich mich und die Menschen in meinem Umfeld alle zu dieser Gruppe Leute zähle, bin ich maßlos depressiv und wütend geworden, über das heutige Geldsystem und diejenigen, die es erschaffen haben und verteidigen.

Ich will nun darauf verzichten, Ihnen meinen vorbereiteten Text vorzutragen. Das hat zwei Gründe. 
Zum Einen habe ich in vergangenen Ausgaben dieses Rundbriefes das Thema Geldsystem schon analysiert und meine Meinung darüber gesagt. Zum Anderen - und das ist der wichtigste Grund - heißt dieser Rundbrief "natur-reich-Brief". Daran sollte ich mich mal wieder erinnern. 
Wenn ich meinen vorbereiteten Text genommen hätte, und die Leser diesen gelesen und verstanden hätten, dann hätte ich es vielleicht geschafft, einigen Menschen die Augen zu öffnen. Aber mit Sicherheit hätte ich es geschafft, diese Menschen extrem zu deprimieren. Und damit hätte ich absolut nichts Positives bewirkt.

Daher möchte ich an dieser Stelle auch um Vergebung für meine letzte kurze Mitteilung bitten, welche nur die Abonnenten dieses Rundbriefes erhalten haben, nicht diejenigen, die die Ausgaben auf der Webseite "www.natur-reich.de" nachlesen.  Ich hatte darin gewarnt und auch geschrieben, dass das Geld bei der Bank nicht sicher ist. Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass alles, was ich geschrieben hatte, richtig ist, so glaube ich heute doch, dass ich damit mehr Angst erzeugt habe als irgendetwas Gutes zu erreichen. 
Die Finanzkrise ist genug in den Medien vertreten. Und über den Irrsinn und Betrug des heutigen Geldsystems gibt es schiere Unmengen an Artikeln im Internet. Da braucht es mich nicht auch noch.

Panik und Angst wurden genug erzeugt, ich bin mir recht sicher, dass dies sogar aus gutem Grund so war. Wenn ich ebenfalls dazu beigetragen habe, war das wohl überflüssig.


Anstatt mich jetzt nächer mit der weltweiten Finanzsuppe zu beschäftigen, will ich also lieber einen Blick auf unser Musterdepot richten. Wir hatten vor etwa zwei Jahren mit nur 100 Euro angefangen und kleinste Kleinigkeiten getan. So hatten wir uns vorgenommen, uns eine sparsame Fahrweise anzugewöhnen (falls wir ein Auto haben) und vor etwas über einem Jahr haben wir begonnen, jede Woche einen Euro zur Seite zu legen.

Da wir mit nur 100,- Euro angefangen haben, war es nicht ratsam viel zu riskieren und ich hatte damals bereits ausgeführt, dass man sich vor weltweiten Krisen absichern sollte weil bereits damals vieles im Argen lag.  Also kauften wir für insgesamt 95,20 Euro 8 Stück Silbermünzen (beinhaltet bereits Versandkosten). Das war am 18.09.2006.

Heute, am 24.10.2008  sieht unser natur-reich-Musterdepot so aus:

- 8 Silbermünzen Maple Leaf, je eine Unze Feinsilber. 
- Bargeld: 4,80 Euro (war übrig von den 100 Euro Startkapital abzüglich Silbermünzenkauf)
- 17 Euro gespartes Geld, durch angewöhnen eines spritsparenden Fahrstils
- 55 Euro angespartes Geld, durch das Sparen von einem einzigen Euro pro Woche.

Ich hatte die letzten zwei Jahre für die Silbermünzen der Sorte "Maple-Leaf" immer den Verkaufspreis bei günstigen Münzhändlern als Referenzwert genomen. Da derzeit bei Münzhändlern aber kaum noch solche Münzen zu bekommen sind (Lieferengpass/ hohe Nachfrage), nehme ich heute den Preis vom Internet-Marktplatz "ebay.de". Dort werden "Maple Leafs" derzeit für aktuell mindestens 14,50 Euro gehandelt.

Somit ergibt sich der Gesamtwert unseres natur-reich-Musterdepots:
8 x 14,50 Euro plus 4,80 Euro plus 17 Euro plus 55 Euro.
Zusammen sind das 192,80 Euro. (siehe www.natur-reich.de/musterdepot)

Wir haben es also geschafft, in etwas mehr als zwei Jahren unser Geld fast zu verdoppeln. Eine schöne Leistung, nicht wahr?
Ich muss zugeben, dass da ein wenig Trickserei mit dabei ist, denn in normale Musterdepots fließt nicht immer mehr Geld hinein, wie bei unserem. Also jede Woche einen Euro zusätzlich - sowas gibt es eigentlich nicht.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir mit unserem Depot keinerlei Spekulation betrieben haben. Wir haben damals zunächst eine Grundsicherung durch physisches Edelmetall durchgeführt. Eine Sicherung vor Inflation und allen erdenklichen Finanzkrisen.  Und für jeden einzelnen Euro, den wir danach in unser Depot eingezahlt bzw. gespart haben, haben wir niemanden abgezockt und es waren auch keine Spekulationsgewinne, noch Zinsgewinne. Das Erlernen und angewöhnen einer spritsparenden Fahrweise war Arbeit, wir haben etwas dafür getan und werden es weiterhin tun. Somit haben wir dieses Geld (ein Euro pro Monat) ehrlich erarbeitet und die Umwelt hatte auch noch etwas davon (weniger Schadstoffbelastung).  
Jede Woche einen Euro anzusparen, also von unserer Brieftasche zu nehmen und in unserem "heiligen Tempel", dem "Sparschwein" zu "opfern", war ebenfalls Arbeit. Dies ein ganzes Jahr lang wirklich zu tun, ist Arbeit. Und es ist ehrlich.
Mit unserem gesamten Musterdepot wurde bisher kein einziger Mensch betrogen, noch haben wir den Zins genutzt. 

Und wissen Sie was? Während dieser schwierigen Zeiten, wo alle von Finanzkrise reden, wo Aktienkurse sich halbieren, dritteln, wo Banken pleite gehen - haben wir mit unserem kleinen ehrlichen Depot nicht einen einzigen Euro verloren.

Im Gegenteil: Wir haben aus 100 Euro in 25 Monaten 192,80 Euro gemacht.

Das macht mich ehrlich gesagt auch ein ganz klein wenig stolz.
Und daher ist es auch an der Zeit diesen schönen Erfolg ein wenig zu feiern.
Ich hatte breits vor einem Jahr geschrieben (als wir begannen einen Euro pro Woche zu sparen), dass wir nach einem kompletten Jahr das Geld aus unserem Sparprogramm (ein Euro pro Woche sparen) nehmen wollen und es umwandeln. Es nutzen. Das ist Aufgrund der Inflation einfach nötig, denn irgendwann verfällt das Geld sonst und man hat sich nur "arm gespart". Ebenfalls hatte ich geschrieben, dass wir zu gegebener Zeit etwas spenden wollen. Denn wirklich reiche Menschen spenden. Sie können es sich einfach leisten zu spenden. Und wir vom natur-reich-Brief wollen zu den reichen Menschen gehören.  (Womit nicht allein der finanzielle Aspekt gemeint ist). 
Also ist es nun Zeit, zu feiern, zu spenden, und unser ein Jahr lang angespartes Geld umzuwandeln.

Was macht man also mit diesen 55 angesparten Euro? Kein großes Vermögen.?
Sicher nicht. 
Aber ein kleines. 
Es kommt weniger darauf an, wie groß ein Vermögen ist - als vielmehr, dass es ein Vermögen ist.  Es vermag etwas, nur das ist wichtig.

Was vermögen also 55 Euro, wie kann man sie sinnvoll investieren und auch noch feiern?

Genaugenommen wusste ich von Beginn an (als ich mir die Sache ausdachte, einen Euro pro Woche zu sparen ), was ich bei unserem Musterdepot damit später tun werde.
Und es sollte wohl so sein -denn Zufälle gibt es nicht- dass dieser Zeitpunkt nun genau mit einer Finanzkrise zusammentrifft, die die Welt erschüttert.
Denn ich denke an den Ausspruch, den man Martin Luther zuschreibt: 
"Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge,
so würde ich doch heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."

Es ist tatsächlich das, was ich tun will. Die 55 Euro sind wie gesagt kein großes Vermögen, aber man kann damit etwas Großes tun. Man kann sie spenden. Zu gegebener Zeit wollten wir spenden, denn reiche Leute -wirklich reiche Leute- spenden.  
55 Euro sind ein großer Reichtum, denn man kann etwas Gutes damit tun. 

Ich möchte von einem Teil dieses Geldes 5 Bäume pflanzen. Wer die Möglichkeit hat, und dies auch tun will, kann dies auf seinem oder eines Freundes Grundstücks tun. Wer diese Möglichkeit nicht hat, für den gibt es immer einen anderen Weg.
So kann man für 25 Euro bei der "Stiftung Wald in Not" (www.wald-in-not.de) ein sogenanntes "Waldwertpapier" erwerben, welches verbrieft, dass 5 Bäume gepflanzt werden. Irgendwo in Deutschland. Und keine "Monokulturen".
Wir erwerben also ein solches "Waldwertpapier" für 25 Euro bei dieser Stiftung. Im Gegenzug entstehen 5 neue Bäume in Deutschland.
Wer für eine andere Sache spenden will, soll es natürlich auch gern machen. Ein jeder wird sein bevorzugtes "Ziel" für sein Geld finden.

Ich möchte diesen Schritt noch etwas erläutern:

Sicher ist es so, dass man in einer Finanzkrise oder auch sonst generell sein Geld zusammen halten sollte. Und wenn man den Gesamtdepotwert unseres kleinen Musterdepots hernimmt, dann sind 25 Euro davon sehr viel Geld. Dennoch möchte ich diesen Schritt tun. Warum?
Wissen Sie, wir haben jetzt über ein Jahr lang jede Woche einen Euro zur Seite gelegt, in unserem Sparschwein "geopfert". -  Die Wahrheit darüber ist, wir haben dieses Geld niemals wirklich gebraucht. Sonst hätten wir es ja nicht zur Seite legen können!  Das Geld hat uns also all die Monate überhaupt nichts genützt, es war eigentlich einfach zu viel. Anstatt es weiter herumliegen zu lassen - wäre es nicht eine bessere Investition, wenn wir damit etwas grundlegend Sinnvolles tun? 
Und was? Ist es grundlegend sinnvoll das Geld zur Bank zu bringen? Ist es eine gute Investition, drei Prozent Zinsen zu bekommen? Wie lässt man Geld eigentlich wirklich "wachsen"?

Diese fünf neuen Bäume, wir werden sie wahrscheinlich niemals sehen in unserem Leben, aber wir können gewiss sein, dass sie an den richtigen Orten gepflanzt werden. Diese Bäume sind eine wirklich sinvolle Investition. Und eine solide Investition. 
Wer Geld anlegt, der tut dies in der Regel um einen Mehrwert zu erzielen. Es soll mehr daraus werden und nicht verloren gehen. Wie könnte man Geld also besser investieren, als in neue Bäume?  
Einen Baum zu pflanzen, kostet nicht viel. 
Auch der Nutzen eines kleinen Baumes ist sehr gering. 
Jedoch, wie könnte Geld besser wachsen - als im Stamm eines Baumes, der jedes Jahr dicker wird? Als in den Zweigen und Blättern, die bald Kleintieren und Vögeln ein Zuhause und Nahrung bieten?  Der Mehrwert, den unser Geld mit der Investition in fünf neue Bäume bringt, ist tatsächlich unbeschreiblich. Jedes Jahr wird mehr Luft von den Bäumen gereinigt, immer mehr Sauerstoff erzeugt. Jedes Jahr wird mehr Boden festgehalten und vor Erosion geschützt. Neuer Mutterboden wird durch herabfallendes Laub und dessen Verwesung / Verwertung erzeugt. Das Landschftsbild wird verbessert, ebenso das Klima und der Grundwasserspiegel, wenn die Bäume einen Wald bilden. Und es ist kein Zufall, das ausgerechnet der größte Investor aller Zeiten, Warren Buffet, sagte: "Heute sitzt jemand im Schatten, weil vor langer Zeit jemand einen Baum gepflanzt hat."  - Ein heißer Sommertag ist die Hölle, ohne Schatten. 
Am Ende unseres Baumlebens, nachdem kaum zu beschreibender Wert für Mensch, Tier und Klima geschaffen wurde, können wir oder unsere Kinder (Nachfahren) das Holz der Bäume nutzen, um Möbel zu bauen, Dachstühle, und vieles andere. Und im Winter kann man ein wärmendes, knisterndes Feuer mit dem Holz machen.

Ich frage Sie also: Wie viel bekommt man für 25 Euro?

All das!

Und es ist eine Spende. Wir spenden unser Geld für einen guten Zweck. Das Waldwertpapier, dass wir von der "Stiftung Wald in Not" im Gegenzug bekommen, macht sich im übrigen wunderbar als Geburtstagsgeschenk, wenn einem mal nicht einfällt, was man schenken soll. Somit haben sogar wir selber noch etwas von unserer Spende: Eine Urkunde über fünf gepflanzte Bäume, als ein Geschenk für jemanden.

Außerdem ist es so, dass gerade in einer Finanzkrise, weniger Geld gespendet wird. Jede Stiftung, jede Organistion kann gerade jetzt jeden zusätzlichen Euro gut gebrauchen. Somit helfen wir sogar noch, dass diese Einrichtungen bestehen und weiterhin Gutes tun können.

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Wir spenden also von unseren gesparten 55 Euro:  25 Euro für 5 neue Bäume.
Somit bleiben noch 30 Euro übrig.
Ich hatte gesagt, dass wir ein wenig feiern wollen, weil wir es geschafft haben, ein ganzes Jahr lang den einen Euro pro Woche zur Seite zu legen. Außerdem wollen wir auch die fünf neuen Bäume feiern. Wir haben ein Jahr lang wirklich Großartiges geleistet - so klein es auch aussehen mag. Wir haben uns in die Pflicht genommen, haben unsere Ersparnisse aufgebessert, haben Bäume gepflanzt (oder anderes gespendet, wenn Sie das wollen). Es ist also auch an der Zeit uns selbst zu feiern. Wir haben es wirklich verdient.

Ich schlage vor, dass wir also mit bis zu 20,- Euro uns etwas Gutes tun. So soll unsere Feier aussehen.
Ein Gang ins Kino zum Beispiel, zu einem guten Film. Oder einmal ein richtig gutes, großes Eis essen gehen - villeicht mit Freunden. Ein jeder hat andere Wünsche und kann frei entscheiden. Vielleicht kauft man sich auch einfach mal etwas schönes für zu Hause. Es spielt im Endeffekt überhaupt keine Rolle. Es sollte jedoch etwas sein, was sich persönlich wirklich als Belohnung anfühlt. Als Belohnung, als Feier, als Erfolg - etwas Besonderes, weil wir es uns verdient haben.
Belohnen Sie sich mal so richtig, soviel die 20,- Euro hergeben. Und genießen Sie es voll und ganz. Sie haben es sich verdient!

Ich buche also 20,- Euro aus unserem natur-reich-Musterdepot aus. Wir haben sie für etwas persönlich schönes ausgegeben. Für eine Belohnung für uns selbst.

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Demzufolge sieht unser aktuelles Musterdepot wie folgt aus:

- 8 Silbermünzen der Sorte "Maple Leaf", jeweils eine Unze Feinsilber
- Bargeld  4,80 Euro
- durch spritsparende Fahrweise erspartes Geld: 17,- Euro
- 10,- Euro  (als der Restbetrag unseres "heiligen Tempels" (Sparschwein), also wo wir jede Woche einen Euro zur Seite gelegt haben. Es waren 55,- Euro, minus 25,- Euro Spende für neue Bäume, minus 20,- Euro für uns selbst - unsere "Feier"/Belohnung.
- 5 Bäume 

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Den genauen und aktuellen Depotstand erfahren Sie wie immer unter www.natur-reich.de/musterdepot.htm 
Bitte beachten Sie den Disclaimer. Ich bin kein Anlageberater. Ich gebe keine Anlageempfehlungen. Sie brauchen nicht das tun, was ich vorschlage. Jeder handelt auf eigene Verantwortung. 


Ich möchte diese 5 Bäume mit ins Musterdepot aufnehmen. Sie gehören uns vielleicht nicht, aber haben ihren Wert für die Welt und die Allgemeinheit und sind durch unser Zutun geworden. Ich hatte schon vor Jahren,  zu Beginn unseres Musterdepos gesagt, es wird kein gewöhnliches Depot. Diese Bäume erzeugen uns die Luft zum Atmen und binden unsere Abgase. Ich finde schon, dass sie damit in unser Depot gehören. Ein Depot ist unnütz, wenn man keine Luft mehr hat. Außerdem sollen sie uns daran erinnern, dass wir bodenständig bleiben, wie ein Baum. Fest verwurzelt in der Erde, aber doch in den Himmel strebend. Sie erinnern uns außerdem an Wachstum - das Wachstum der Bäume soll einher gehen mit dem Wachstum unseres Depots. Und sie erinnern uns noch daran, dass es Zeit braucht, groß und kräftig zu werden, eine Dicke Rinde zu bekommen, und zu reifen.

Die Silbermünzen möchte ich zunächst weiter im Depot lassen. Auch wenn der Preis für Silber an den Börsen zusammen mit allen anderen Sachen durch die Finanzkrise scheinbar völlig verfällt. Man bekommt im regulären Handel kaum noch Silber zu kaufen, wenn, dann zu höheren Preisen als es uns die Börsen und Kurse der Welt weis machen wollen. Ich hatte bereits damals geschrieben, dass wir diese Münzen mindestens mehrere Jahre halten wollen und sie unser Depot vor Inflation und Deflation absichern können. Sie sind immer noch da und es drängt uns nichts, sie zu verkaufen. Einzig sinnvoll wäre, sie luftdicht einzupacken, denn Silber bekommt sonst leichte Patina - es "läuft an".
Die Industrie verbraucht Silber, und bei den aktuellen Börsenpreisen für Silber (ca. 9 Dollar pro Unze) macht kaum ein Minenunternehmen Gewinn. Wenn ein Unternehmen mit Verlust arbeitet, wird es die Produktion irgendwann einstellen. Somit sollte sich der Preis für Silber langfristig mindestens beim Produktionspreis einpendeln, und dieser liegt wahrscheinlich noch über dem Preis, wo wir damals die Münzen für unser Depot gekauft haben. Einfach liegen lassen. Wer weiß, vielleicht kann man damit den investierten Wert über eine Währungsreform retten, oder über eine Wirtschaftskrise. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Weder sie, noch die Silbermünzen laufen uns weg.


Ansonsten möchte ich das Depot zunächst weiterführen wie bisher, mit einem kleinen Unterschied:
Wir werden den Sparbetrag, den wir pro Woche für unser Sparschwein "opfern", von einem Euro auf zwei Euro erhöhen.  Das ist das Doppelte, ja. 
Dennoch ist es ein sehr kleiner Betrag. Wenn wir es geschafft haben, jede Woche einen Euro bei Seite zu legen, dann kann es nicht unmöglich sein, auch zwei Euro pro Woche bei Seite zu legen.
Denken Sie daran was ich damals geschrieben habe: Vieleicht ist es ein Opfer, jede Woche zwei Euro von sich zu geben. Aber es sollte unser persönliches Ritual werden. Und denken Sie daran, was wir bisher mit dieser kleinen Methode erreicht haben: Neue Bäume gepflanzt / gespendet, uns etwas Schönes getan/gefeiert und zusätzlich noch unseren Depotwert erhöht.  ("Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal - das geht nun wirklich nicht?") 

Warum wollen wir nun aber zwei statt einem Euro aufbringen?
Der Euro verliert -wie alle heutigen Währungen- langfristig an Wert. Für einen heutigen Euro kann man weniger kaufen, als vor ein paar Jahren. Auch wenn wir vielleicht kein höheres Einkommen haben als letztes Jahr, zwei Euro pro Woche sollte man aufbringen können, selbst als Harz-4-Empfänger. Wir wollen mit unserem Depot etwas erreichen, uns ein kleines Vermögen aufbauen und dabei alternativ arbeiten. Ein Vermögen entstaht nicht durch "Nichts-Tun". 
"Etwas zu vermögen", sagt aus, dass man es vermag, etwas zu tun. Somit ist ein Vermögen eine Form von Arbeit / Tun.  Tun wir also etwas, um unser Depot schneller wachsen zu lassen. Es ist nur ein Euro pro Woche mehr als bisher. Wir werden nun also ab nächster Woche jeweils 2 Euro pro Woche im Sparschwein "opfern".

 


Ich wünsche Ihnen genügend Entspannung in dieser turbulenten Welt. 

 

Bis zur nächsten Ausgabe,

Ihr

 ronny f.

 

 

 

2. Zitat des Tages
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„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, können das Antlitz der Welt verändern."
    - Aus Afrika

 

 

 

 

 

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