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Ausgabe 36
 

vom  15.08.2010


Der natur-reich-Brief


"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."

 

Inhalt:


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1.    Ein Computer für 7,56 Euro?  oder:
2.    Der Preis der Freiheit
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1.   Ein Computer für 7,56 Euro?  oder: Der Preis der Freiheit.
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Liebe Leser,

vor drei Wochen ging ich alte Gläser wegschaffen. Da neben den Containern für Altglas der für den Elektroschrott steht, zwang mich meine Neugierde auch an diesem Tag einen Blick hineinzuwerfen. Ich sah einen Computer darin liegen - komplettes Gehäuse, der Seitendeckel fehlte, aber von den Innereien war noch viel dabei: Mainboard, Laufwerke, Grafikkarte,...

"Hmm", dachte ich bei mir, "vielleicht kann man noch was davon bei ebay verkaufen, oder was draus machen. So uralt sehen die Teile ja gar nicht aus." Also nicht lange gegrübelt, und mit einem abgebrochenen Ast, den ich neben dem Container fand, drin rum gestochert und den Computer hochgezogen.
"Sieht wirklich noch gut aus, Netzteil dabei, DVD, Mainboard, AGP-Grafikkarte, Netzwerkkarte, Diskettenlaufwerk."  Ich kenne mich ein wenig mit Hardware aus, und beschloss das gute Stück mit nach hause zu nehmen, auch wenn Haupt-Prozessor und Arbeitsspeicher fehlten.

Ein Blick im Internet verriet mir schnell, dass das Zeug wirklich fast nichts mehr wert war, aber ich beschloss den Computer zu reaktivieren, zumal ich die meisten Teile ja schon hatte. Also habe ich bei ebay nach den fehlenden Komponenten gesucht, und ersteigerte gleich ein ganzes Set - für 3,56 Euro, allerdings ohne PC-Gehäuse, aber das hatte ich ja schon aus dem Container. Die Versandkosten betrugen nur 4 Euro, und schon wenige Tage später hatte ich die Teile bei mir zu Hause, wo ich begann, sie auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen.

Schnell wurde klar, dass fast alles noch einwandfrei lief, und so baute ich alles zusammen. Da mir das PC-Gehäuse aus dem Elektronikschrott zu groß war, und wir eine kleine Werkstatt haben, setzte ich kurzum den Winkelschleifer an und stutzte das Gehäuse auf sehr kleine Maße zusammen. Es ist schon verblüffend, dass man mit etwas Geschick einen ganzen PC mit Netzteil und allen Laufwerken in die Maße von 27x27x20 Zentimeter bekommt.

Da stand nun das gute Stück, und ich stellte fest, dass ich jetzt sogar einige Teile übrig hatte:  Ein Mainboard, eine Festplatte, zwei Netzwerkkarten, eine kaputte Grafikkarte. Die Festplatte von 40 Gigabyte versuche ich bei ebay zu verkaufen, möglich, dass ich noch zwei Euro dafür bekomme. Aber der Rest?  Ich stellte fest,  das Zeug hat wirklich keinen Preis mehr. Nicht mal einen müden Euro würde ich dafür bekommen.

Und so starrte ich auf die 4 Computer-Platinen Elektroschrott, und dachte: "Das ist doch irre, die Teile funktionieren großteils noch, das Zeug hat vor 10 Jahren mal unheimlich viel Geld gekostet, es war ein immenser Aufwand es herzustellen, und jetzt -nach so kurzer Zeit- werfen wir es weg. Das muss man sich wirklich mal vorstellen. Als das Zeug neu war, war das ein Top-Computer!  Der hat bestimmt mal 2000 Deutsche Mark (1000 Euro) gekostet.  Heute funktioniert es sogar noch, aber es landet im Müll. Es ist tatsächlich so, dass man 1000 Euro in den Müll wirft. Einfach, weil es nicht mehr "gut genug" ist."

Ich sinnierte über die Abstrusität der heutigen Wegwerfgesellschaft, und wusste, dass wir Menschen heute auch nicht wirklich glücklicher sind, als damals, nur weil unsere materiellen Dinge moderner sind, und 2000 Megaherz mehr haben, oder unser "Walkman" 1000 Lieder mehr spielt...
Dafür richten wir mit dieser Wegwerf-Philosophie ungeheure Umweltschäden an. Tja, aber irgendwo muss das Geld ja hin. Letztlich bin ich in diese Matrix ja auch mit eingebunden, auch wenn ich Müll trenne und versuche Dinge Langlebig zu halten, dachte ich.


Da ich noch alte PC-Spiele habe, die unter den neueren Versionen von Windows nicht laufen, installierte ich das gute alte Windows98 auf dem PC, und siehe da, der PC fährt sau schnell hoch und wieder runter und eines meiner Lieblingsspiele funktionierte auf anhieb:

"WingCommender4  - Der Preis der Freiheit"

 

2.    Der Preis der Freiheit
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Und hier möchte ich einen Bogen spannen, denn man kann aus Computerspielen manchmal viel lernen. Oft mehr und wichtigere Sachen, als aus dem Fernseher oder der Schule.  Das mag jetzt für viele utopisch klingen, aber wenn Sie dies zu Ende lesen, denken Sie vielleicht anders darüber.

Wing Commander 4  ist nicht irgend ein blödes Computerspiel. Es war seinerzeit nicht nur das teuerste Computerspiel aller Zeiten. Es wurde eigens für dieses Spiel ein 4-Millionen Dollar-Hollywood-Film gedreht, mit dem Hauptdarsteller Mark Hamill (bekannt als Luke Skywalker aus "Krieg der Sterne"!).

Ja, genau dieser Mark Hamill spielt auch die Hauptrolle in Wing Commander 3 und in Wing Commander 4.  

 
Szene aus dem Computerspiel Wing-Commander 4, mit Mark Hamill


Wing Commander 4  beinhaltet also auf 6 CD-Roms einen kompletten Kinofilm, es verschmelzen Computerspiel und Kinofilm zu einer einzigartigen Symbiose. Man selbst schlüpft in die Rolle des "Commander Blair" - die Figur, die auch Mark Hamill darstellt. Das funktioniert ganz einfach. In den Video-Szenen spielt Mark Hamill den Commander Blair, und in den Spielabschnitten spielen Sie selber den Commander Blair. (sitzen als Kampfpilot im Raumschiff)

Warum erzähle ich das alles? Zum einen weil mich dieses Spiel wegen diesem Charme auch nach 15 Jahren noch reizt. 
Zum andern, weil die Story unglaublich gut auf die heutigen Ereignisse passt, die sich in der Welt ab-"spielen".


Wing Commander 4 spielt im Weltall, in der fernen Zukunft.  Die Menschheit kämpfte einige Jahrzehnte erbittert gegen eine ausserirdische Rasse, die "Kilrathi".  In Wing-Commander 3 wurde der Krieg beendet, als die Menschen den Heimatplaneten der Kilrathi  mit einer Erdbebenwaffe unbewohnbar machten - woraufhin sich die Kilrathi ergaben. Wing Commander 4 spielt also danach. Der Krieg ist beendet und es herrscht jetzt seit vielen Jahren Frieden zwischen den Menschen (der "Konföderation der Planeten") und den Kilrathi.  Da es keinen Krieg mehr gibt, wird die Armee der Konförderation zunehmend verkleinert und das Budget zusammengestrichen, was aber nicht allen Militärs gefällt!

Doch dann kommt eine neue Bedrohung: Die "Grenzwelten" (eine Vereinigung der von Menschen bewohnten Planeten, die weiter abseits liegen und die unabhängig von der Konföderation sind) beginnen, Handelsschiffe und Raumstationen der Konförderation zu überfallen.
Der Kongress der Konförderation beschließt nun also, gegen die Grenzwelten Militär zu mobilisieren und in den Krieg zu ziehen.

Im laufe des Spiels stellt sich nun aber heraus, dass es gar nicht die Grenzwelten waren, die die Konförderation angegriffen haben!  Sondern es gab eine Verschwörung innerhalb der Konförderation.  Einigen Militärs gefiel der lange Frieden im Weltall nicht, und da dem militärischen Sektor zunehmend das Geld gestrichen wurde, beschlossen einige skrupellose Leute, Terroranschläge gegen die Konförderation zu verüben, und diese den Grenzwelten in die Schuhe zu schieben.  Das gelang, denn selbst das Konförderierten-Fernsehen sendete nun unentwegt Meldungen, dass die Grenzwelten Überfälle und Terror auf die Konförderation verübten.
Schließlich begann die Konförderation auf Grund dieser faschen Anschuldigungen eine Militär-Offensive gegen die Grenzwelten. Diese verteidigten sich natürlich rechtmäßig - und so entstand ein kriegerischer Konflikt mit vielen Toten, wo jeder glaubte, auf der Seite der Gerechtigkeit zu stehen. (Die, die das angezettelt hatten, lachten sich eins, denn alles lief nach Plan! Die Militärausgaben schossen in die Höhe, usw.)

Wenn unser Held Commander Blair und seine Freunde nicht rechtzeitig die nötigen Beweise gesammelt hätten, und die Drahtzieher dieser Verschwörung blosgestellt hätten - wäre der Krieg völlig eskaliert und es wären Millionen unschuldige Menschen in den Grenzwelten umgekommen.

"Der Preis der Freiheit ... ist ewige Wachsamkeit" konnte man aus Wing Commander 4 lernen. Ewige Wachsamkeit, damit die eigene Regierung und das eigene Fernsehen nicht von einer Verschwörung unterwandert werden.  

So weit die Geschichte bei dem Computerspiel.



Und nun der Bezug von Wing-Commander-4  zur heutigen Welt:

1990 endete offiziell der Krieg ("Kalter Krieg). Die Sowjetunion zerbrach.  (>die Kilrathi hatten den Krieg verloren, ergaben sich).
Danach gab es für die westliche Welt (die >"Konförderation") keine echte Bedrohung mehr. 
Also mussten sich die Militärs und Geheimdienste etwas einfallen lassen, denn ihnen würde das Geld gestrichen.
Man begann also Terror gegen die westliche Welt zu inszenieren, welcher dann den Arabern, dem Islam, den Moslems (den >"Grenzwelten") in die Schuhe geschoben wurde.
So wurde eine neue Bedrohung geschaffen - wodurch der militärisch-industrielle Komplex in der westlichen Welt heute mehr Geld umsetzt, als je zuvor.

Da sich der arabische und islamische Raum (>Grenzwelten) nun aber angegriffen fühlen, rüsten sie sich logischerweise zur Verteidigung. Was dem militärisch-industriellen Komplex des Westens (>Konförderation) wiederum sehr gelegen kommt!  Denn diese zeigen jetzt mit dem Finger auf den Islam und schreien: "Schaut! Wie sie rüsten, sie drohen, die sind gefährlich!"

Im Spiel Wing Commander 4 gab es nun einige Helden (alias Mark Hamill, Tom Wilson, etc.)  mit deren Hilfe eine Eskalation dieses Krieges verhindert werden konnte, weil der Rat der Konförderation die neu erbrachten Beweise anschaute und feststellte, dass es tatsächlich eine Verschwörung gab.

In der heutigen Welt gibt es diese Helden ebenfalls. 
Leider gibt es aber heute keinen obersten Rat der westlichen Welt, der diese Beweise sehen oder hören will. Die Beweise, dass die Terroranschläge vom 11. Sept. 2001 nicht von Al-Kaida durchgeführt waren, bzw. AL-CIAda  ein Märchen von CIA und Konsorten ist.
 Die Beweise, dass die ganzen Terroranschläge vom militärisch-industriellen Komplex und den westlichen Geheimdiensten selbst durchgeführt wurden, um sie der islamischen Welt in die Schuhe zu schieben.  Um neues Geld zu bekommen, neue Rüstungsprojekte zu finanzieren, neues Geld für die Geheimdienste. Und um an die riesigen Erdölreserven im nahen und mittleren Osten zu kommen. Und um wieder in Afghanistan mit Drogen handeln zu können, was der CIA heute wieder betreibt und unter der Regierung der Taliban verboten war.

Mittlerweile hat sich der westliche militärisch-industrielle Komplex, zusammen mit den Geheimdiensten und den Mainstrem-Medien (>"Könförderierten-Fernsehen")  so weit durchgesetzt, dass die meisten normalen Menschen bei uns im Westen den Islam und die ganze Region dort (> die "Grenzwelten") für eine Bedrohung halten. Im Irak wurden in der Folge des Angriffskrieges des Westens 1,4 Millionen Menschen dahingerafft.  2000 Tonnen westliche Uran-Munition liegen herum und verstrahlen das Land.  Wenn der Westen in der ganzen Region "fertig ist", also im Iran, Afghanistan, Libanon, Syrien - werden dort unter den Waffen der "Konförderation" ca. 20 Millionen Menschen abgeschlachtet worden sein.
Darunter 20.000 Juden im Iran, die heute dort in Sicherheit leben. Geschützt von der Regierung, so wie Präsident Saddam Hussein einst die 60.000 Christen im Irak schützte, die nach dem Einmarsch der US-Truppen unter dem Schutz der US-Besatzungsmacht dahin gemetzelt wurden.


Manchmal wünschte ich, die Menschen würden mal lieber ein paar gute Computerspiele spielen und etwas daraus lernen, als all das zu schlucken, was sie vom Fernseher eingeflößt bekommen.

Und manchmal wünsche ich, unsere "Konförderierten"-Führer und Soldaten würden lieber ihre Zeit vor dem PC "vergeuden",  als in der Welt so viel Schaden anzurichten.

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Das Ende der Geschichte:
So führte der Müll aus dem Elektroschrott-Container dazu, dass ich mein altes Computerspiel Wing-Commander 4 wieder herausholte. Und dass ich über die Story nachdachte, die wirklich extrem gute Parallelen zur heutigen Welt hat.
Da der Hauptdarsteller im Spiel der Schauspieler Mark Hamill ist, der auch den "Luke Skywalker" in "Krieg der Sterne" spielt, kommt man natürlich mit seinen Gedanken auch zu diesen Filmen.
Und was sehen wir in Krieg der Sterne?  Dass das "Imperium" (die "Konförderation")  insgeheim von Bösewichtern unterwandert und regiert wird, welche die "Rebellion"  (>"Grenzwelten") verhetzen, bekriegen und vernichten wollen.

Es ist im Prinzip genau das Gleiche.
Dass der Großteil der (westlichen) Bevölkerungen (Konförderation)  von der eigenen Regierung belogen wird, und so dem Apparat aus Militär, Industire und Geheimdiensten zuarbeitet. So bei der Hetze und den Vernichtungskriegen gegen die moslemische und islamische Welt mitmacht.

Genau wie 1939 bei Hitler.

Geschichte wiederholt sich - bis in die Zukunft, bis nach Wing Commander 4.   Aus tausenden Jahren nichts gelernt ...

 

 

Bis zur nächsten Ausgabe,

und wundern Sie sich nicht über die weltweiten Wetterextreme. Wie ich in der letzten Ausgabe schon geschrieben habe: 
Die USA / NATO haben eine Wetterwaffe, mit der sie Dürren und Fluten erzeugen können. 
Schauen Sie doch die Welt an: Flut in Pakistan, Dürre in Russland, Überschwemmung in China, Kältetote in Brasilien und Peru, zwei Jahre Dürre in Venezuela. Alles gleichzeitig.  Und in Amerika?  Da steht die Anlage "HAARP" und strahlt fleißig mit der Energie von umgerechnet drei Atomkraftwerken in die Atmosphäre ...
googelt nach "HAARP" wenn ihr es nicht glaubt.

 

Euer Ronny F.



   
HAARP - (Wetter-Waffensystem) in Alaska.  (wird Zeit, dass es ein "Terrorist" in die Luft sprengt.  "Lang lebe die Rebellion!")   :) 


 


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