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Ausgabe 58 - vom  11.03.2014


Der natur-reich-Brief

"In der Natur gibt es keine Armut. Armut hat der Mensch erfunden."

Themen:

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1.  Macht die Erde wüst und leer, Eure Kinder werden es Euch danken
2.  Es geht auch anders
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1.   Macht die Erde wüst und leer,  ...
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Liebe Leser,

in der heutigen Ausgabe gebe ich Dir einige Beispiele über die Dummheit, Arroganz und Eitelkeit der Menschen und dieser Gesellschaft.
Das schlimme daran ist, dass andere Menschen, die anders leben möchten, darunter leiden müssen.

Auf dem Bild seht ihr meine frisch zerstörte Heimat. 
Warum?
Alle Bäume, die an diesem Bach wuchsen, wurden gegen Ende 2013 einfach abgeholzt. 

Und so sollte es eigentlich ausschauen:

Nun frage ich Dich, was ist eine schönere Landschaft?
Was ist lebenswerter?
Wie würde sich Mutter Erde wohler fühlen?
Was strahlt für die Menschen und die Tiere eine bessere Energie aus?
Wo gibt es für Tiere und Menschen mehr Lebensraum und Nahrung?

Bild 1 nackt, oder mit Bäumen wie auf Bild 2 ?

 


Im späten Frühjahr 2013 hatte es ja extremen Regen und viel Hochwasser in Deutschland.
Da ist wohl der Bach über die Ufer getreten, und hat die Wiesen der Bauern und der Agrargenossenschaft überflutet.

In der DDR, wo der Staat glaubte schlauer zu sein als die Natur, wurde unser Bach leider komplett in Betonplatten gepfercht.

Und nach dem Hochwasser 2013 gab es eine Stelle, wo das Wasser vor diesen Gitterplatten nicht mehr Halt machte und das Ufer wegspülte.


Daraufhin gab es wohl ein paar "geschätzte" Leute in meiner Heimat, welche glaubten besonders schlau zu sein, und meinten, weil dicht am Bachrand nach vielen Jahren einige Bäume wuchsen, kann das Wasser nicht mehr richtig wegfließen:
"Also muss der Bach mal wieder ausgebaggert werden und von den Bäumen befreit, die ihn zuwuchern."

Tatsächlich aber ist es genau umgekehrt.

Der Grund, warum dieser Bach das Ufer wegspülen konnte, ist nicht weil es zu viel Bäume am Bach gab
sondern weil es zu wenige gab!

Wenn bei der ausgeschwemmten Stelle ein Baum gestanden hätte, dann wäre da auch nichts ausgeschwemmt worden.
Der Baum hätte mit seinen Wurzeln den gesamten Boden festgehalten. Drei Tage Hochwasser hätten den Baum nicht weggespült.
Und die Erde wäre auch nicht den Bach runter gegangen.

Aber da kommt scheinbar niemand drauf.
Achtung vor der Natur? Mal Leben in die Landschaft bringen?  Den Bachlauf achten? Der Natur zuhören?
Demütig sein?  Achtsam? Dankbar?

Menschen, die glauben alles besser zu wissen und das Recht zu haben die Natur zu zerstören, weil sie die Natur als ihren Feind ansehen, bringen nichts weiter zu Wege, als genau das zu tun.
Die völlige Zerstörung des Planeten.

Wie im Kleinen (hier), so im Großen (Politik,Welt)

.

Heute, nachdem einige Barbaren hier in meiner Heimat gewütet haben, sieht der "Bach"  (an dessen Ufer sich nach Jahrzehnten mühsam einige Bäume hochgekämpft hatten), "wieder" so aus:

tot.


tot.

    

Absolut tot.

 

Einst ein wunderschön fließender Bach, der im Sozialismus seiner Natürlichkeit und seiner Lebendigkeit beraubt wurde.
Eingesperrt hinter Gitter(-Betonplatten).

Das Gefängnis erneuert 2013, von Menschen, die in ihrem Eigennutz strohdumm sind. Oder gar glaubten, es "gut" zu meinen.

Dieser Bach ist heute nahezu völlig tot.

Schau Dir lieber Leser das letzte Bild genau an:

Das ist ein Abschreckendes Beispiel.  

Lerne daraus!



So zerstört man seine Heimat, seinen Bach, und das Leben
Aus einem natürlich fließenden Bach einen Kanal zu machen ist geistlose Dummheit. 
Und Jahrzehnte später, die gleichen Fehler noch einmal zu machen, das ist noch dümmer!
    In meinen Augen kriminell.

So, und jetzt sagt mir bitte, was kann ich als Bürger ohne irgendein Mitspracherecht in diesem verkommenen Staat voll  blinder geistloser Menschen gegen die Zerstörung dieser Erde tun?

WAS?

 

 

Ich habe einen Beschwerdebrief an die Gemeinde geschickt. Diesen kannst Du unten lesen.
Wenn eine Gemeinde schon solche zerstörerische Aktionen macht, oder bewilligt, dann muss wenigstens mal jemand den Mund aufmachen.


Was ich noch gemacht habe, ist das Folgende:

Ich habe in der Nähe einer Brücke, welche Zufahrt gewährt, drei Schilder gesetzt.
Denn ich will etwas Gutes tun, wo andere nur Schaden machen. 
Ich will wenigstens einigen meiner Mitmenschen noch etwas lehren. 
Oder sie mal zum Nachsinnen bewegen:



Diese Aktion mit den Schildern hat mich ca. 25 Euro gekostet (Pfähle, Sperrholz, Farbe). Ich muss dafür in meinem beschissnen Job fast 5 Stunden arbeiten. 
Und weißt Du was?
Das ist es mir WERT.     ("Wert" ist ja auch noch so etwas, was die meisten Menschen nicht mehr verstehen, aber das ist eine etwas andere Geschichte).

Ich habe die drei Schilder so weit auseinander gepfählt, dass man entlang laufen muss, um sie lesen zu können.

Jetzt schauen wir einmal was da drauf steht, was für ein Irrer hier so eine Aktion startet und auf Grundstücke, die ihm "nicht gehören" Pfähle pflockt:


1.

Das war die Stelle, wo das Hochwasser die Wiese ausgespült hat (rechts im Bild noch etwas zu erkennen)

2.


3.

 
   Foto: Ronny Franz, Unterpirk

Dieses Foto ist für mich eines der Fotos des Jahres.

Schau es Dir doch gleich noch einmal an.

 

 

So, und nun drehen wir um, und laufen den Weg zurück:

Ich war schon immer provozierend.  Aber ich finde das nötig.  Wenn man nicht provoziert, geht es zu oft unter.

 



Mein Vorschlag, nachdem alles abgeholzt wurde, und man das Geschehene nicht zurück drehen kann. 
Verzweiflung.

 

Ich möchte noch mal etwas zu den Kindern sagen, und das gilt ganz allgemein für Deutschland, nicht speziell für diese Gemeinde hier:

Früher konnten Kinder an Bächen spielen, wo das Wasser über Steine und Wurzeln plätscherte. 
Sie konnten auf die Bäume klettern, die ihre Äste bis weit herunter gebildet hatten - und ihre Seele bereichern.

Heute dürfen Kinder auf Weichmacher verseuchten Plastikrutschen runter-rutschen, über einen toten Kanal hinwegsehen (weil ansehnlich ist hier nichts mehr!), vor der Spielekonsole daddeln oder sich von geisteskranken Fernsehsendungen füttern lassen, weil das Leben unter einem zugesprühten Himmel eh nichts mehr wert ist.



Eine geistlose Gesellschaft, deren Kinder und der Planet auf dem sie leben müssen, einem zunehmend Leid tun können.


Hier noch mein Beschwerde-Brief an die Gemeinde  klick , in dem ich auch Aufzeige, dass es einen Nutzen! hat, wenn der Bach mal über das Ufer tritt.

 

 

Das man es auch besser machen kann, will ich aber auch noch zeigen.

 

 

 

2.    Es geht auch anders
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Da hat jemand drei kleine buschige Bäume an den Bach in unserem Dorf gepflanzt, auf ein kahles Gemeindegrudstück.
(Bei den drei weißen Schildern)



Damit es mal nicht mehr so öde aussieht, Leben einzieht, und Bienen und Vögel und Menschen Nahrung haben. Und Staub gebunden wird, und Sauerstoff produziert und es schön wird.
Und Verkehrslärm geschluckt und die heiße Sommerluft gekühlt, und Schatten gespendet.

Das alles sind Dinge, die uns Bäume schenken und welche lebende Bäume so wertvoll  machen!

WERT - etwas was man für Geld nicht kaufen kann.
Dazu gehört dann aber auch WERTSCHÄTZUNG.  Etwas, was heute kaum noch jemand versteht.


Etwas, was die Seele der Kinder bereichert!

Allein wenn sie es lesen bereichert dies die Seele der Kinder mehr als 99% aller Fernsehsendungen für Kinder- welche meist nur zerstörend wirken.
Wenn die Eltern das nur verstehen könnten.

Der Boden war hier wirklich sehr hart, ich bete, dass die kleine sich durchkämpft und ein wunderschöner buschiger Baum wird.

 

Dieser Mann war ich.

 

 

 

 



Eines weiß ich:

Es tut mir weh dies sagen zu müssen, aber:

Ich hasse diese Gesellschaft hier.   Eine geistlose, egoistische, verblendete Menschheit.
Wenn mal einer Geld hat, kauft er sich ein SUV, oder fährt drei mal im Jahr in den Urlaub, anstatt mal etwas für diesen Planeten, für Mutter Erde zu tun.

Schaut Euch doch um.  Noch größere Autos müsst ihr kaufen, noch mehr Geld verschleudern. 

Eure Kinder aber werden noch erbärmlicher leben !

Eure Kinder werden keinen Bezug zur Natur mehr haben und jede WERTSCHÄTZUNG verlieren.

Der BUND - einer der größten deutschen Umweltschutzverbände, hat einen Jahresetat von gerade mal 18 Mio. Euro auf Bundesebene.
Nimmt man die anderen Umweltschutzverbände dazu sind es vielleicht 40 Mio.
Der Durchnittsbürger in Deutschland spendet also nicht mal einen Euro pro Jahr für die Umwelt.

Aber:  Irgendwann, irgendwann, bekommt jeder, was er verdient. Das ist sicher.

Spätestens im nächsten Leben. Denn Wiedergeburt ist eine Notwendigkeit. Um Seelen das zu lehren, was sie nicht erkennen können.


Und wenn die Umweltverbände ihre Arbeit nicht ausreichend machen können, und den Menschen ihr Materialismus wertvoller ist, als ihr Planet, dann werden wir eben bald Gengemüse haben, zusätzlich zu all den Giften, die ohnehin schon in unserem Essen sind.
Der Himmel ist heute oft nicht mehr blau weil von Flugzeugen zugesprüht, Humosboden auf den Feldern ist schon lange den (ausgebaggerten) Bach runter gegangen, der Kunst-Dünger ist uranverseucht, usw. usw.   
Wenn ihr mal noch ein Beispiel sucht, geht mal an einem Straßenrand außerhalb der Ortschaft spazieren, und schaut mal wie viel Industrie-Müll die Leute aus ihren Autos werfen.

 

Aaron, der Bruder von dem Moses, welcher das Volk der Israeliten aus Ägypten führte, wurde über 120 Jahre alt.

Heute sterben die meisten Menschen zwischen 70 und 80, nachdem ihre Adern verkalkt sind, mit Herzproblemen, nach dem sie jahrelang einen Mix aus toxischen Tabletten geschluckt haben, mit Diabetes und Krebs, womöglich im Krankenbett dahinsiechend.  Ihre Nahrung mit Schadstoffen belastet, immer schön geimpft worden, Tausende Tiere verspeist, geprasst, 30x in den Urlaub gefahren/geflogen,  sich aller stupideste Sendungen im TV reingezogen, selten einen Baum umarmt. Bäche ausgebaggert, die großen Parteien gewählt und gemeint:


"Aber uns geht´s doch gut".

 

 

Mir, geht es nicht gut.

 


Ich hoffe, das unser einst schöner Planet, der heute in Beton, Straßen, Plastik, Stahl, Giften und Dummheit, Arroganz und Eitelkeit erstickt wird, auch irgendwann das bekommt, was er verdient:

Ganz viel Liebe, Achtung und menschliche Demut.


Um das zu lernen, müssen wir nur mal beginnen still zu werden, und der Natur zuzuhören.
Still zu werden und zu schauen.

Aufhören zu zerstören, sondern die Natur sein lassen.  

Dann würde sie wunderbar sein.


Und das war sie, 

immer.

 

 

 

 

 

Bis zur nächsten Ausgabe,

 

Euer,

verbitterter 

Ronny

 

 


 

PS:
Ich danke Gott dafür, dass ich keine Kinder habe.  Es würde mir jeden Tag das Herz brechen, sie in solch einer Gesellschaft aufwachsen zu sehen, wo nahezu alles nur noch dem Mammon und irgendwelchen Partys und Shows und "Gutmenschentum" frönt, und die ganze Gesellschaft egoistisch und geisteskrank ist, mit irrwitzigen Gesetzen,  und sich mit stupidestem Mist beschäftigt, aber die Grundlagen des Lebens verloren hat. Und der Böse ist der Russe oder der Iraner...
Wo riesige Agrarwüsten bewirtschaftet werden, ohne dass auch nur ein einziger Eigentümer oder Pächter da mal einen Baum pflanzt.

Auf einem verstrahlten, überbevölkerten Planet, voller Müll, wo jedes Jahr mehr Natur vernichtet wird.


Hab Dank, Gott, dass es für mich nicht zu einer Partnerin und Kindern gereicht hat.



Und vergib mir, das ich es noch nicht geschafft habe, aus diesem System auszusteigen und bis heute an dem ganzen Wahnsinn teilhabe.

Und was ich noch sagen will:


Es tut mir Leid.

 

 


 

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